Norris: „Versuche schnell in die Aufgabe hineinzuwachsen“

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Vergangene Woche haben die Frankfurt Lions offiziell bekannt gegeben,

dass Dwayne Norris ab der kommenden Saison Manager des DEL-Clubs wird.

Hockeyweb Redakteur Frank Meinhardt hat sich mit Norris über seine neue

Aufgabe unterhalten.


Dwayne, letzten Freitag wurde bekannt,

dass Sie Manager der Lions werden. Eine überraschende Entscheidung. Wie

überraschend ist es für Sie?

Ja, es ist schon ziemlich überraschend. Eigentlich wollte ich mit

meiner Familie nach Beendigung der Saison Deutschland verlassen. Bis

mich Gerd Schröder und Bernd Kress fragten, ob ich mir den Manager Job

vorstellen könnte.


Und Sie haben gleich ja gesagt?

Wie gesagt, ich war wirklich überrascht. Ich habe dann mit meiner

Familie darüber gesprochen und auch mit Rich Chernomaz. Ich fühle mich

sehr geehrt, dass die Lions mir eine solche Möglichkeit geben und ich

werde alles geben, dass ich einen guten Job mache.


Wie hat die Mannschaft Ihre Entscheidung aufgenommen?

Ganz gut. Wir haben letzte Woche nach dem Nürnberg Spiel die Mannschaft

informiert. Es war uns wichtig frühzeitig zu sagen, was wir entschieden

haben, dass jeder Spieler sich darauf einstellen kann.


Befürchten Sie, dass es Respekt Probleme geben könnte?

Nein, auf keinen Fall. Die Jungs werden kapieren müssen, dass ich ab

nächste Saison kein Spieler mehr bin, sondern Manager. Aber noch bin

ich Spieler, und habe noch sehr viel vor mit den Lions.


Sind Sie schon in Prozesse als Manager eingebunden?

Ja, ich arbeite mit Chernomaz und Gross eng zusammen. Wir tauschen uns

aus über Themen, die nächste Saison betreffen. Ein paar E-Mails

bearbeite ich und führe ein paar Telefonate. Mit den Agenten der

Spieler spricht aber mehr Cherno, weil sie oft früh morgens oder spät

abends anrufen, und dies würde meine Vorbereitung als Spieler sehr

stören.


Wie ist das Verhältnis zu Trainer Chernomaz?

Ganz gut, wir kennen uns viele Jahre, wurden zusammen Deutscher

Meister. Wir haben die gleiche Philosophie, was Eishockey betrifft. Wir

sind beide ehrgeizig und wollen das bestmögliche erreichen.


Sie gehen als Neuling in den Manager Job. Macht Ihnen das Sorgen?

Nein überhaupt nicht. Ich weiß, dass ich nicht der routinierteste

Manager sein werde, aber ich kenne mich gut aus und habe viele Kontakte

in den letzten elf Jahren Deutschland geknüpft. Ansonsten werde ich

viel arbeiten, um schnell in die Aufgabe hineinzuwachsen.


Sie waren in den letzten Jahren immer

einer der fittesten Spieler der Lions. Sollte Not am Mann sein, könnten

Sie sich einen Spieler/Manager Dwayne Norris vorstellen?

Nein, ehrlich nicht. Ich möchte diese Saison noch viele Spiele absolvieren, aber wenn Schluss ist, wird es keine Rückkehr geben.


Vielen Dank.


(Frank Meinhardt - Foto by City-Press) 


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