Norris mit Doppelpack zum Derbysieg - 3:1 gegen Mannheim

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Vor 7.000 Zuschauer im ausverkauften Eisstadion am Ratsweg feierten die Frankfurt Lions einen 3:1 Erfolg ueber die Adler Mannheim. "Dieses Heimspiel kommt fuer die Mannschaft und die Fans gerade richtig", hatte Lions Manager Charly Fliegauf vor dem Spiel gesagt. Was er damit meinte war klar, keiner, weder Spieler noch Fans, wuerden es sich erlauben im Duell der Erzrivalen, sich irgendeine Bloesse zu geben. Er sollte Recht behalten. Mannheim verzichte in Frankfurt auf den Einsatz von Steve Kelly, weil er sich am Freitag im Heimspiel gegen Krefeld einige Undiszipliniertheiten geleistet hatte. Fuer eine tolle Choreographie hatten die Lions Fans vor dem Spiel gesorgt: "We still believe in you", stand auf dem ersten grossen Plakat, dahinter wurde wenig spaeter die Aufschrift "Ihr seit der Meister unserer Herzen" enthuellt.



Das Spiel lief gerade einmal 26 Sekunden, da lag der Puck das erste Mal im Tor der Adler Mannheim. Patrick hatte Richtung Adler Tor geschossen, wo er dann mehrmals abgefaelscht wurde, bevor er schlussendlich per hohen Stock ueber die Torlinie befoerdert wurde. Zu Recht wurde auf kein Tor entschieden. Es entwickelte sich eine enorm temporeiche Partie. Nachdem Ian Gordon im Tor der Lions die erste Mannheimer Chance von Tremblay entschärft hatte, ging der Gastgeber in Ueberzahl in Fuehrung. Pat Lebeau hatte mustergueltig quer gelegt auf Dwayne Norris, der freistehend einschoss. Kurz vor Drittelende hatten die Gaeste ihre beste Phase. Bei eigener Ueberzahl besassen sie mehrfach die Chance zum 1:1, scheiterten aber mehrfach an Ian Gordon.



Das Mitteldrittel begann mit einem Solo von Markus Jocher und dem Versuch eines Bauerntricks, den Kauhanen im Tor der Adler erahnte und so einen Gegentreffer verhinderte. Wenig spaeter schied Jocher verletzt aus, nachdem ihn John Tripp hart an die Bande gecheckt hatte. Als erneut Bohonos auf die Strafbank musste, wie vor dem 1:0 der Lions, erhoehte Frankfurt auf 2:0. Kapitaen Jason Young hatte auf Zuspiel von James Patrick unhaltbar fuer Kauhanen getroffen. Wie bereits gegen Ende des ersten Drittels hatte Mannheim auch gegen Ende des Mitteldrittels eine riessen Chance. In Ueberzahl hatte Ronny Arendt aus der Halbdistanz geschossen, aber wieder war Ian Gordon zur Stelle und brachte das 2:0 ins Schlussdrittel.



In diesem hatten die Lions zu Beginn gleich eine kritische Phase zu ueberstehen. Foerderlizenzspieler Simon Danner sass bereits auf der Strafbank, da reklamierte Rich Chernomaz fuer den Geschmack von Schiedsrichter Kurmann zu heftig, und verhaengte eine Bankstrafe gegen die Lions. Mannheim hatte nun mit 95 Sekunden lang fuenf gegen drei Ueberzahl. Doch anstatt mit einem Anschlusstor wieder ins Spiel zu kommen, liefen die Adler sogar in einen Konter, den Gosselin aber nicht nutzen konnte.

Kurz vor Schluss wurde es dann doch noch einmal spannend. Wieder durften die Adler mit fuenf gegen drei spielen, und diesmal nutzten sie es. Im Nachschuss war Jeff Shantz erfolgreich. In der letzten Minuten ueberschlugen sich die Ereignisse. Zunaechst rettete Young auf der Torlinie fuer seinen bereits geschlagenen Torwart, im Gegenzug wurde ein Bresagk Treffer nicht gegeben wegen Abseits. 36 Sekunden vor Schluss zaehlte das Tor fuer die Lions aber. Mannheims Trainer Richer hatte seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen. Dieser verlor die Scheibe, und so hatte der Mainova Spieler des Tages, Dwayne Norris, keine Muehe zum 3:1 Endstand einzuschieben. (Frank Meinhardt)

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Dwayne Norris

Tore:

1:0 (05:30) Norris (Lebeau, Young) 5-4 PP

2:0 (29:56) Young (Patrick, Lebeau) 4-3 PP

2:1 (57:26) Shantz (Corbet) 5-3 PP

3:1 (59:24) Norris (Lebeau) 4-6 SH

Strafminuten: Lions 22 Minuten - Mannheim: 22 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe Corbet


Schiedsrichter: Danny Kurmann


Zuschauer: 7.000 (ausverkauft)

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