Nikolas Linsenmaier wird ein PinguinWechsel von Freiburg nach Krefeld

Neu in Krefeld: Nikolas Linsenmaier. (Foto: EHC Freiburg / Patrick Seeger)Neu in Krefeld: Nikolas Linsenmaier. (Foto: EHC Freiburg / Patrick Seeger)
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Von sieben Spielen für Schwenningen abgesehen hat der Mittelstürmer bislang nur für seinen Heimatverein gespielt. Dabei hat er sowohl Höhen als auch Tiefen des Freiburger Eishockeys miterlebt und im Jahr 2010 als 17-Jähriger bereits 19 Spiele für die 1. Mannschaft in der damaligen zweiten Liga bestritten. Nach einer Saison in der Viertklassigkeit, folgten drei Jahre in der Oberliga ehe zur Saison 2015/16 der Wiederaufstieg in die DEL2 gelang.

„Nikolas ist ein talentierter Mittelstürmer, der bislang in jeder Liga überzeugen konnte. Da es Bereiche gibt, in denen er sich noch deutlich verbessern kann, sind wir sicher, dass er sich auch in der DEL durchsetzen wird. Er ist als Mittelstürmer in einer Reihe mit Adrian Grygiel geplant, den er aufgrund seines Spielverständnisses, seiner spielerischen Qualitäten und seiner technischen Fähigkeiten optimal ergänzen kann. Im Gegenzug wird er von Adrians Erfahrung profitieren und von ihm lernen können“, erklärt Trainer Rick Adduono. In drei Jahren Oberliga hat Nikolas Linsenmaier insgesamt 160 Spiele bestritten, in denen er 98 Tore erzielen, 126 Vorlagen beisteuern und 272 Strafminuten sammeln konnte. In den vergangenen Spielzeiten hat der 23-jährige Mittelstürmer insgesamt 105 Spiele in der DEL2 bestritten, 40 Tore erzielt, 66 Vorlagen gegeben und 179 Minuten auf der Strafbank verbracht. Kein deutscher Stürmer hat 2016/17 in der Vorrunde der DEL2 mehr Punkte als Linsenmaier erzielt.

„Ich freue mich, dass Rick Adduono und Matthias Roos mir die Chance geben mich in Krefeld beweisen zu können. Ich werde alles daran setzen dieses Vertrauen mit guten Leistungen zurückzuzahlen. Mir ist klar, dass es ein großer Sprung von der DEL2 in die DEL ist und ich gerade in den nächsten Monaten hart an mir arbeiten muss. Ich werde bereit sein für die neue Herausforderung, wenn es im August auf das Eis geht“, freut sich Nikolas Linsenmaier auf Krefeld. „Die Mittelstürmerposition in der dritten Reihe wollten wir mit einem deutschen Spieler besetzen um mehr Flexibilität bei der Auswahl unserer Importspieler zu haben. Nikolas habe ich in den letzten drei Jahren häufig spielen sehen. Er ist für uns ein interessanter Spieler, dessen Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist. Er ist sich seiner Defizite bewusst und gewillt hart daran zu arbeiten. Insgesamt wird er unserer dritten Sturmreihe mehr Offensivpotential und Torgefährlichkeit geben. Er ist ein unangenehmer Gegenspieler und geht keinem Zweikampf aus dem Weg“, so die Worte vom Sportlichen Leiter Matthias Roos über den 1,78 Meter großen und 85 Kilogramm schweren Mittelstürmer.