Niederlage nach Penalty-Schießen gegen Mannheim

Lesedauer: ca. 1 Minute

Das Spiel begann mit viel Tempo, gerade seitens der Grizzlys. Und dieses Mal wurden die Mühen belohnt: Überzahlsituation für den EHC und Jan-Axel Alavaara erzielte jenseits der blauen Linie das 1:0 für den Grizzlys. Somit konnte der EHC zum ersten Mal in dieser Saison den ersten Führungstreffer erzielen.


Nach etwas Leerlauf bot sich Christoph Höhenleitner eine gute Möglichkeit. Nachdem er sich schön durchgesetzt hatte, traf er jedoch nur den Außenpfosten. Bei einem erneuten Überzahlspiel verpasste Ken Magowan das 2:0 ebenfalls nur knapp.
Nach einer Strafe gegen die Grizzlys dann der 1:1-Ausgleich für die Adler. Nathan Robinson war für das Team von Trainer Harold Kreis erfolgreich.
Gegen Ende des ersten Drittel hatten die Mannheimer dann die ein oder andere Möglichkeit, in Führung zu gehen.


Im zweiten Drittel ließen die Adler in der ein oder anderen Situation ihre Klasse aufblitzen und konnten sich so einige gute Möglichkeiten erarbeiten. Jedoch scheiterten sie entweder am Pfosten oder am aufmerksamen EHC-Goalie Daniar Dshunussow. Jedoch besaßen auch die Grizzlys ihrerseits Chancen, die Führung zu erzielen.


Im letzten Drittel neutralisierte sich beide Team weitestgehend, jedoch ließen sowohl die Grizzlys als auch die Adler gute Möglichkeiten liegen.
So ging die Partie vor 1922 Zuschauern in die Verlängerung. Diese blieb torlos und somit musste das Penalty-Schießen einen Sieger herbeiführen.
Die Mannheimer bewiesen sich darin als zielsicherer – Robinson und Plachta trafen für die Adler. Ihr Keeper Fredrick Brathwaite entschärfte zudem die Schüsse der EHC-Spieler Hospelt und Alavaara.

Trainerstimmen:

Pavel Gross (Wolfsburg): „Gratulation an Harold Kreis und sein Team. Ich denke, wir haben ein gutes Spiel gesehen, auch aus Sicht der Zuschauer und Fans. Die Mannheimer hatten heute mit Fredrick Brathwaite einen guten Goalie. Jedoch hat auch Daniar Dshunussow eine starke Partie abgeliefert. Insgesamt ist der Mannheimer Sieg nicht unverdient.“

Harold Kreis (Mannheim): „Wir haben ein intensives und emotionales Spiel gesehen. Wolfsburg hat ein sehr starkes Powerplay gespielt. Beide Teams haben hart gekämpft und sich nichts geschenkt. Die Partie war insgesamt sehr ausgeglichen. Ein Penalty-Schießen kann so oder so ausgehen – heute waren wir eben an der Reihe.“


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