Niederlage gegen Innsbruck zeigt Defizite aufDEG beim Turnier in Garmisch

Lukas Vantuch hat sich verletzt. (Foto: Imago)Lukas Vantuch hat sich verletzt. (Foto: Imago)
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Das ist die Zusammenfassung der rund 1400 Kilometer langen Reise der Düsseldorfer EG zum Eishockey-Sommerturnier in Garmisch-Partenkirchen, bei dem am Sonntagabend das Finale gegen die Innsbrucker Haie mit 2:4 (1:2, 0:1, 1:1) verloren ging. „Natürlich hätte ich das Endspiel gerne gewonnen, aber so mau fand ich unsere Leistung nicht. Wir haben hart gearbeitet und viel investiert. Zudem muss bedacht werden, dass den Spielern jetzt vier Wochen intensives Training in den Knochen stecken“, sagte Christof Kreutzer.

Gegen den in der vergangenen Saison in Österreichs erster Liga letzter gewordenen Gegner war die DEG vor der enttäuschenden Kulisse von lediglich 450 Zuschauern zwar optisch überlegen, biss sich jedoch immer wieder an der Abwehr der Tiroler die Zähne aus. Dazu hatte Innsbrucks kanadischer Torhüter Adam Munro einen Sahnetag erwischt. „Mich stimmt positiv, dass wir viel Druck ausüben konnten. Allerdings haben wir Gegentore kassiert, die so nicht fallen dürfen“, sagte Kreutzer. Er dürfte besonders den Konter zum 1:3 gemeint haben, als Turnbull zuvor im Alleingang an Munro gescheitert war.

Kreutzer erklärte, dass er die Dichte an Testspielen neben der konditionellen Anforderung ja auch gerade deshalb gewählt habe, um eben sehen zu können, welche Dinge noch zu trainieren sind. Diese konkretisierte der 47-Jährige: „Die Spieler müssen in allen drei Zonen der Eisfläche lernen, wie sie zu arbeiten haben. Sie müssen ganz genau wissen, was für Lösungen es zu finden gilt, wenn der Gegner das eine oder das andere macht.“

Dabei muss Kreutzer aber neben Kurt Davis (Daumenbruch) nun auch auf Lukas Vantuch verzichten. Der 28-jährige Probespieler zog sich am vergangenen Freitag im Training eine Bänderverletzung zu und fiel für Garmisch aus. Damit verzögert sich die Entscheidung, ob der Tscheche oder Brian Ihnacak (29) den Kampf um einen Vertrag gewinnt. Die Tendenz geht allerdings eher zum Italo-Kanadier Ihnacak, da dieser einer der rar gesäten Mittelstürmer ist.

Eine ganz andere Rolle bekleidete derweil am Wochenende Niki Mondt. Der 36-jährige Angreifer fungierte für Kurt Davis als Verteidiger, obwohl Kreutzer den jungen Hagen Kaisler mit ins Werdenfelser Land genommen hatte. „Für Hagen war es natürlich schade, nicht zum Einsatz zu kommen. Aber ich sehe Niki im Falle von Verletzungen als absolute Alternative für die Abwehr. Er ist routiniert und kann von hinten heraus gute Aufbaupässe spielen“, erklärte Kreutzer.

Tore: 1:0 (6:09) Jeff Ulmer (Beech, Olsson), 2:0 (9:13) Beech, 2:1 (18:48) Collins (Conboy, Kreutzer/5-4); 3:1 (27:31) Hanschitz (Frischmann, Ross); 3:2 (54:54) Davies (Martinsen), 4:2 (59:40) Schnennach (5-6)

Strafminuten: HCI 6 – DEG 2

Zuschauer: 450

Am Samstag hatte die DEG das erste Turnierspiel gegen den gastgebenden SC Riessersee mit 4:2 (0:1, 3:0, 1:1) gewonnen.

Tore: 1:0 (3:18) Kastner (Pauli, Dibelka); 1:1 (34:42) Collins (Conboy, Kreutzer/5-4), 1:2 (38:32) Ihnacak (Ficenec), 1:3 (39:54) Conboy (Collins, Turnbull/4-4); 2:3 (54:20) Regan (Staltmayr, Merl), 2:4 (59:36) Davies (5-6)

Strafminuten: SCR 16 – DEG 12

Zuschauer: 500


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