Nicht schön, aber erfolgreich

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Ging man nach den letzten Spielen, schien die lange Durststrecke der Panther überwunden. Insofern waren die Augsburger Anhänger weitgehend guten Mutes, dass ihre Mannschaft gegen Straubing die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um die Playoffs holen würde. Die Tigers machten es ihnen dann nicht einmal allzu schwer, am Ende einen weitgehend ungefährdeten 3:0-Erfolg zu verbuchen.

Bis auf Richard Rochefort hatte Trainer Larry Mitchell seit langem wieder einmal den kompletten Kader zur Verfügung. Die Gäste begannen sehr defensiv eingestellt und wurden selbst in Überzahl nicht wirklich gefährlich. Die Panther ließen sich davon etwas anstecken, so dass das Spiel in der Anfangsphase nur wenig Höhepunkte bot. Nach sieben Minuten hatten dann die Hausherren nach zwei Strafen gegen Tigers die Chance zur Führung, doch dem einem Augsburger Treffer verweigerte Schiedsrichter Klau wegen angeblich hohen Stocks die Anerkennung, beim zweiten pfiff er kurz zuvor ab. Die Hausherren ließen sich davon etwas aus der Ruhe bringen und trotz weiterer guter Chancen gelang es ihnen nicht, den längst fälligen Vorsprung zu erzielen. Kein bisschen treffsicherer war allerdings auch das Unparteiischen-Trio bei seinen weiteren Entscheidungen, so dass das Niveau insgesamt überschaubar blieb. Wenigstens gelang T.J. Kemp kurz vor der Pause noch das 1:0.

Durch Unkonzentriertheiten in der Defensive machten die Panther ihre Gegner plötzlich stärker, als diese eigentlich waren. Mit einigem Glück und dank eines starken Dennis Endras ging man trotz zweier Unterzahlspiele letztlich ohne Schaden aus dieser Phase, wobei die Straubinger im Abschluss auch zu harmlos agierten. Doch so richtig kam das zuletzt wieder so überzeugende Angriffsspiel der Augsburger auch weiterhin nicht auf Touren. Eine Sekunde war schließlich das reichlich konfuse Powerplay der Gastgeber vorüber, als Matt Ryan einen Abpraller doch noch über die Linie drückte. In der Folge überboten sich beide Mannschaften darin, Scheiben zu verstolpern, Fehlpässe zu produzieren und Chancen auszulassen. Alles in allem war auch das zweite Drittel nicht wirklich etwas für Eishockey-Ästheten.

Für den Schlussabschnitt reichen wenige Worte: Die Panther brauchten nichts mehr tun, die Straubinger konnten nichts mehr tun – und so bleibt nur noch das 3:0 durch Brett Engelhardt zu erwähnen, als längst alles entschieden war.



Jürgen Rumrich: „Wir hatten uns viel vorgenommen und haben auch gut gespielt, doch vor dem Tor fehlte uns das Glück. Wir haben uns viele Chancen herausgespielt, sind aber nicht belohnt worden.“



Larry Mitchell: „Die zwei nicht anerkannten Überzahltore im ersten Drittel haben uns etwas aus der Bahn geworfen, insofern war das 1:0 dann sehr wichtig. Im zweiten Drittel haben wir uns zu sehr auf Dennis Endras verlassen, der Schlussabschnitt war dann wieder ausgeglichen. Sicherlich haben wir nicht schön gespielt, aber zum jetzigen Zeitpunkt zählen nur noch die Punkte.“

(mor)



Tore: (1:0 / 1:0 / 1:0)


1:0 (18:45) Kemp ( Beechey ; Collins )

2:0 (32:37) Ryan ( Engelhardt ; Likens )

3:0 (59:32) Engelhardt ( Murphy ; Ryan )



Zuschauer: 3189

Strafzeiten: Augsburger Panther 8, Straubing Tigers 12

Schiedsrichter: Steffen Klau, Sümmern

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