Neues vom Neuling: Interview mit Xavier Delisle

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Mit drei Toren und einem Assist ist Neuzugang Xavier Delisle derzeit Wolfsburgs erfolgreichster

Stürmer. Nach dem Spiel gegen die Iserlohn Roosters interviewte ein Vertreter des Vereins den

Franko-Kanadier aus Quebec. Wir geben das Interview nur unwesentlich ungekürzt weiter:



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Hallo Xavier, Glückwunsch zum ersten Sieg...

Danke. Der erste Sieg ist immer der schwerste, aber jetzt wissen wir ja, wie es geht. Ein großartiger

Abend für uns und die Fans. Das gibt Motivation und Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. 


Letztes Jahr noch sehr erfolgreich in Augsburg, jetzt beim Aufsteiger. Was ist anders? 

Bei den Panthern hatte ich ein wirklich gutes Jahr, habe 20 Tore geschossen. Als Aufsteiger muss

man sich erstmal in der neuen Liga zurechtfinden, sich an die schnellere Spielweise gewöhnen. Bei

uns in der Reihe klappt das schon ganz gut. Todd Simon ist ein klasse Center mit einem guten Auge und

Rainer Suchan ein verdammt schneller Außen. Es macht Spaß, mit ihnen zusammen zu spielen. 


Was kann der EHC in der Liga erreichen? 

Zu allererst wollen wir natürlich den Abstieg vermeiden. Ich denke, wir sind nicht schlechter als die

Teams aus Hannover, Iserlohn und vielleicht Augsburg. Und wir wollen den Fans eine gute

Unterhaltung, vor allem bei den Heimspielen, bieten. Vielleicht schaffen wir es, dem ein oder anderen

"Großen" mal ein Bein zu stellen. 


Wie wichtig ist dabei die Unterstützung der Fans? 

Die ist sehr wichtig, sowas setzt zusätzliche Energie frei. Die Fans haben uns in den Spielen gegen

Nürnberg und Iserlohn toll unterstützt. Für mich ist es nicht wichtig, in einer kleinen, großen, neuen

oder alten Halle zu spielen. Wichtig ist, dass wir die Punkte holen und die Fans zufrieden nach Hause

gehen. 


Vielleicht noch ein Wort zu Wolfsburg als Stadt und seinem Umfeld. 

Ich mag die Stadt. Sie ist nicht zu groß, aber auch nicht zu klein. Hier gibt es nicht so eine große

Tradition wie in Augsburg, aber das wird schon noch. Das Umfeld ist super, alles war vorbereitet, als

ich kam und ich kann mich voll auf Eishockey konzentrieren.” 

 

Am morgigen Freitag (Beginn: 19.30 Uhr, Eispalast) sind erstmals in der Wolfsburger Eishockey Geschichte die Kölner Haie zu einem

Punktspiel zu Gast in der Autostadt. Der achtfache Deutsche Meister aus der Domstadt steht nach

dem vierten Spieltag mit neun Punkten auf Tabellenplatz zwei, hat bisher drei Siege (Krefeld,

Hamburg, Hannover) und eine Niederlage (Berlin) eingefahren. Bei einem Wolfsburger Crack weckt

die Partie gegen die Rheinländer ganz besondere Erinnerungen: Christoph Paepke. Der kleine Center

der Grizzlies spielte von 1998 bis 2001 für die Domstädter, absolvierte in dieser Zeit 125

DEL-Partien und gewann in der Saison 1999/2000 die Vize-Meisterschaft. "Mit Lüdemann,

McLlwain und Boos habe ich noch zusammen gespielt. Das wird eine tolle Partie am Freitag", freut

sich Paepke schon auf das Spiel. Ähnlich scheinen das auch die Fans in und um Wolfsburg zu sehen,

waren doch bis gestern im Vorverkauf schon über 1.300 Karten verkauft. "Wir werden sicher die

2.000-Zuschauer-Marke knacken. Wir können nur jedem empfehlen, den Vorverkauf weiter zu

nutzen", so die EHC-Geschäftsführung zu dem Spiel am Freitag. - Am Sonntag gastiert das

Skoda-Team ab 18.30 Uhr in Kassel. Die Huskies stehen momentan auf Tabellenrang zehn, haben

einen Punkt mehr auf dem Konto als die Grizzlies. Zuletzt sorgten die Nordhessen für einen

Paukenschlag, als sie den Ausfall von NHL-Star John-Michael Liles (Fußbruch beim World Cup) mit

einem weiteren Abwehr-Ass aus der besten Liga der Welt kompensierten. Kurzerhand wurde der

22-jährige Nick Schultz von den Minnesota Wild verpflichtet, der schon über 200 Einsätze in der

NHL aufweist. In der Vorbereitung gewann der EHC gegen die Huskies mit 3:1.


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