Negativserie beenden

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Die nächste Chance zu einem Sieg gibt es bereits am Mittwoch, wenn die Krefeld Pinguine in der SAP ARENA gastieren. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Gleich vier Heimspiele haben die Adler in den nächsten zwei Wochen vor sich. In diesen Spielen muss dringend gepunktet werden, um sich auch in der Tabelle wieder nach oben orientieren zu können. Den Auftakt macht bereits am Mittwochabend die Partie gegen den Tabellenvierten aus Krefeld. Die Gäste sind in ihrer momentanen Form ein schwerer Gegner. Drei der letzten vier Spiele entschieden die Pinguine für sich, darunter auch ein Auswärtsspiel bei den Eisbären Berlin. Dabei konnten die Rheinländer in dieser Saison besonders auswärts regelmäßig drei Punkte einfahren und sich so in der Tabelle nach oben katapultieren. Dabei hatte sich der Club vor der Saison kaum verstärkt. Doch genau diese Tatsache sieht Headcoach Harold Kreis als Geheimnis des Erfolgs und warnt: "Krefeld ist eine gewachsene Mannschaft, die sehr laufstark ist. Sie spielen zudem sehr diszipliniert. Wir müssen deshalb aus einer starken Defensive heraus agieren, ähnlich wie wir es beim Auswärtsspiel in Berlin getan haben.

Die Niederlagen seiner Mannschaft in den letzten Spielen sieht Kreis differenziert. Bei der knappe 3:4-Niederlage bei den Eisbären kann der Coach seinem Team nur wenig vorwerfen. Die Mannschaft hat gekämpft und mit den Eisbären auf gleichem Niveau gespielt. Das letzte Spiel in Augsburg war dagegen insgesamt eine schlechte Mannschaftsleistung, bei der das Team nach dem ersten Gegentreffer auseinander gefallen ist und den Faden verloren hat.

Gegen Krefeld soll dies nicht passieren. Harold Kreis kann am Mittwoch wieder auf einen tieferen Kader zurückgreifen. Robert Dietrich wird nach seiner Verletzungspause wieder ins Team zurückkehren. Der Verteidiger hat seine Fraktur auskuriert und wird morgen endlich wieder auf dem Eis stehen.

Für Fred Brathwaite wird beim Spiel gegen die Pinguine Lukas Lang das Tor hüten. Kreis will dem Team dadurch einen neuen Impuls geben und Lang für seine starken Trainingsleistungen belohnen.

Fehlen werden dagegen weiterhin die Verletzten Justin Papineau und Jamie Pollock. Matthias Plachta und Marc El-Sayed sind noch bei der U20-WM in den USA, werden aber am Donnerstag zurückerwartet. Ob sie bereits am Freitag gegen Hamburg wieder mit dabei sein können, wird sich kurzfristig entscheiden.

Mit dabei sein wird gegen die Pinguine auf jeden Fall Neuzugang Niko Dimitrakos. Der 31-jährige Amerikaner wechselte in dieser Woche vom schwedischen Erstligisten Modo Hockey nach Mannheim. Harold Kreis verspricht sich vom neuen Mann einiges: "Niko ist ein echter Playmaker und hat bereits in den ersten Trainingseinheiten gute Ansätze gezeigt. Er hat eine gute Übersicht und ist stark an der Scheibe. Außerdem ist er ein unbelasteter Spieler, der in der Kabine für neuen Wind sorgen kann. Dimitrakos wird gegen die Pinguine als Center zusammen in einer Reihe mit Nathan Robinson und Mike Glumac spielen.

Teamkollege Scott King freut sich ebenfalls über den Neuzugang: "Er macht einen guten Eindruck und kann gut mit der Scheibe umgehen. Ich denke er kann uns sehr weiterhelfen.(www.adler-mannheim.de)

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