Nächster Derbysieg für Red Bull MünchenAugsburger Panther spielen stark

Die Augsburger Panther machten dem EHC Red Bull München das Leben schwer. Hier zieht Yannic Seidenberg vom Meister ab. (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht)Die Augsburger Panther machten dem EHC Red Bull München das Leben schwer. Hier zieht Yannic Seidenberg vom Meister ab. (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht)
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Augsburg präsentierte sich für München als unangenehmer Gegner. Sie gewannen Rebounds, blockten Schüsse und hielten ihre Schläger in die entscheidenden Pässe der Red Bulls. In den Zweikämpfen sowie am Bullypunkt zogen die Red Bulls oft den Kürzeren. „Augsburg hat begonnen wie die Feuerwehr. Wir haben etwas gebraucht, um in die Partie zu kommen“, lobte Münchens Trainer Don Jackson den Gegner. Die beinahe logische Schlussfolgerung daraus war das 0:1 durch Augsburgs Matthew White, der die Münchner Defensive inklusive Danny aus den Birken alles andere als gut aussehen ließ. „Wir waren in den ersten Minuten sehr überrascht, über das System, wie Augsburg gespielt hat“, so Münchens Maxi Kastner.

Die Red Bulls agierten von da an sehr unsicher. Der Risikopass wurde weitgehend gemieden und die Abschlüsse aufs Tor von Markus Keller kamen nur sehr zögerlich und wenn, dann war meistens ein Fuß oder Schläger eines Augsburgers dazwischen. Das Tor der Red Bulls stand zum Teil unter Dauerbeschuss und der Abschlussschwäche der Gäste war es zu verdanken, dass die Führung nicht höher ausfiel. „Danny hat uns in dieser Phase im Spiel gehalten“, so Jackson.

Das lockerte sich erst, als beinahe aus dem Nichts ausgerechnet Ex-Augsburger Trevor Parks einen der wenigen Konter konsequent zum Ausgleich zu Ende fuhr. „Danach haben wir besser in die Partie gefunden“, so Jackson weiter. Ab jetzt war die Mannschaft von Don Jackson wieder etwas wacher und präsenter auf dem Eis, wenngleich die Partie weiterhin eher zäh erschien aus Münchner Sicht.  „Das war ein großes Spiel“, so Neuzugang Parks. Augsburg blieb zum größeren Teil spielbestimmend bis zur 45. Minute als Mark Voakes die Scheibe irgendwie im Tor der Panther unterbrachte. „Das war ein Tor des Willens“, so Jackson. Nach Protesten der Gäste wurde das Tor durch Bemühen des Videobeweises aber bestätigt.

Augsburg investierte unter dem Strich zwar mehr in dieses Spiel, konnte sich aber dafür nicht belohnen. „Wir hatten eigentlich mehr verdient, aber ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir haben ein tolles Eishockeyspiel abgeliefert. Die Special Teams haben einen hervorragenden Job gemacht“, so Mike Stewart.

München gewann mit viel Willen und Fortune gegen tapfere Augsburger und festigt damit die Tabellenführung. Eins ist jedoch klar: Am Sonntag am Seilersee muss die Mannschaft von Don  Jackson anders agieren als Freitag, um die Tabellenführung zu verteidigen. „Jedes Spiel ist anders und Sonntag wird es wieder ein komplett anderes Spiel“, konstatierte der Trainer des Meisters.


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