Nach Extra-Schicht: Lions wollen in Nürnberg punkten

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Die Frankfurt Lions können sich heute Abend ab 19.30 Uhr bei den Thomas Sabo Ice Tigers in Nürnberg komplett verausgaben, denn am Sonntag sind die Hessen spielfrei. Nach der Heimniederlage am vergangenen Wochenende mussten die Profis am Dienstag gleich zwei Mal ran. „Am Abend gab es eine zusätzliche Einheit, weil die Spieler das System noch nicht verinnerlicht haben und zu schnell ihre Positionen verlassen“, sagte Trainer Chernomaz. Er bemängelte die Konteranfälligkeit gerade in Heimspielen, die sein Team schnell auf die Verliererstraße führte. „Zudem müssen wir besser an der Bande und in den Ecken arbeiten, dann bin ich zuversichtlich, dass wir in Nürnberg punkten“, so der Kanadier weiter.

Zurückgreifen können die Lions wieder auf die Dienste ihres Kapitäns Eric Schneider, der nach einem Trauerfall in der Familie am Donnerstag in Frankfurt landete. Schneider wird in Nürnberg als Außenstürmer neben Center Hahn und Langfeld stürmen. Die Sturmreihe um Tenute, Young und Ulmer bleibt unverändert, während Gawlik nun mit Wörle und Oppenheimer agieren wird. Danner und Polaczek bilden die vierte Reihe, zu der sich wechselnd ein Center gesellen wird. Den Umständen entsprechend gut geht es Ilja Vorobiev. Nach seiner zweiten schweren Kopfverletzung binnen eines Jahres muss sich Vorobiev zurzeit komplett schonen. Zuversichtlich äußerte er sich, dass er 100% an sein Comeback glaube. „Ich hoffe, dass es nur ein K.O. Schlag war, wie es bei einem Boxer vorkommt“, so Vorobiev. Trotz des ungewissen Ausganges um Ilja Vorobiev ist eine Verpflichtung des vertragslosen Ahren Spylo kein Thema für die Lions. (Frank Gantert)