Nach dem Spitzenspiel: Kölns Trainer Mason lobt die Frankfurt Lions

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Die Spitzenbegegnung in der Deutschen Eishockey Liga zwischen den Kölner Haien und den Frankfurt Lions hätte mehr wie die lediglich 8.984 Zuschauer verdient gehabt. Am Ende eines tollen Spiels zweier starker Mannschaften hieß es 4:3 für den Gastgeber nach Penaltyschießen. Die Lions hatten bis zu 49. Spielminute mit 2:0 geführt, ehe ein etwas glückliches Powerplaytor die Kölner zurück in die Partie brachte. "Wir haben zwei Drittel nicht das richtige Mittel gegen sehr gute vorbereitete Lions gefunden", kritisierte Kölns Trainer Mason nach dem Spiel. Dem Anschlusstreffer folgte ein kapitaler Fehler von Lions Verteidiger Bresagk, der die Scheibe an Ciernik vertändelte. Ciernik war damit durch und traf zum 2:2. "Im letzten Drittel haben wir stark als Mannschaft gespielt und uns den Spielausgang verdient", ergänzte Mason.

Nach dem erneuten Lions Führungstreffer durch Heerema riskierte Köln alles und nahm Torhüter Scott zugunsten eines weiteren Stürmers vom Eis. Mit Erfolg. 22 Sekunden vor Schluss hämmerte Trygg die schwarze Hartgummischeibe an Mann und Maus vorbei ins Tor der Lions. Ian Gordon war komplett die Sicht genommen. "Ich habe Rich Chernomaz schon gratuliert. Es war das erste Mal in dieser Saison, dass uns eine Mannschaft so gefordert hat", lobte Mason das Team der Frankfurt Lions. Chernomaz selbst äußerte sich keineswegs enttäuscht über den unglücklichen Spielausgang: "Ein Punkt ist Ok, auch wenn drei natürlich besser gewesen wären. Wir haben 13 von möglichen 15 Punkten geholt in den letzten fünf Spielen und sind Tabellenführer. Es wat ein gutes Spiel. Wenn wir so weiter spielen, können wir jedes Spiel gewinnen", machte er seiner Mannschaft ein großes Kompliment.

Ohne die Leistung der Lions schmälern zu wollen, darf man nicht vergessen, dass neun der 13 Punkte gegen Duisburg, Wolfsburg und Straubing eingefahren worden sind. "Auch diese Spiele müssen erst einmal gewonnen werden. Diese Mannschaften spielen ohne Druck und haben nichts zu verlieren", hatte Chernomaz schon nach dem knappen 4:3 Auswärtssieg in Duisburg gesagt. Vorfreude herrscht im Hinblick auf das kommende Heimspiel (Donnerstag, 19.30 Uhr) gegen den Tabellendritten Berlin. Beide Teams haben bereits sieben Mal gewonnen und konnten erst einmal in der regulären Spielzeit besiegt werden. Der Einsatz von Sebastian Osterloh, der wegen einer Hüftverletzung in Köln nicht spielen konnte, ist zwar gefährdet aber nicht ausgeschlossen. "Osterloh hat in Duisburg einen Check abbekommen. Ich hoffe, bis Donnerstag ist er schmerzfrei", kommentierte Chernomaz. Einen gelungenen Einstand feierte Derek Hahn. An der Seite von Jay Henderson und Radek Krzestan zeigte der Kanadier gute Ansätze und ordnete sich nahtlos in dem mannschaftlichen Gefüge der Lions ein. (Frank Meinhardt - Foto by City-Press)


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