München und Wolfsburg stehen im HalbfinaleDEL kompakt

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EHC Red Bull München – Straubing Tigers 2:1 (0:0, 0:1, 2:0)
Stand: 4:1

Lange sah es so aus, als könnten die Niederbayern den Münchnern noch ein weiteres Spiel abtrotzen. Denn Blaine Down brachte die Gäste in Überzahl in Führung (30.). Und dieser Vorsprung hatte bis zur 42. Minute Bestand, als Michael Wolf der Ausgleich gelang. Er wurde endgültige zum Matchwinner: Denn Wolf schoss München gut zehn Minuten vor dem Ende in die nächste Runde.

Tore: 0:1 (29:17) Blaine Down (5-4), 1:1 (41:06) Michael Wolf (Jason Jaffray, Yannic Seidenberg), 2:1 (49:39) Michael Wolf (Daryl Boyle, Ulrich Maurer/5-4), Strafen: München 8, Straubing 6 + Spieldauer (Sebastian Osterloh). Zuschauer: 5080.

Grizzlys Wolfsburg – Düsseldorfer EG 4:1 (0:1, 3:0, 1:0)
Stand: 4:1

Dieses Spiel ist ein Ebenbild der Serie. Erst lagen die Grizzlys 0:1 hinten, gewinnen dann aber mit 4:1. So sicherten sich die Wolfsburger den vierten Sieg in Folge, nachdem Bernhard Ebner die Gäste zunächst in Führung gebracht hatte. Im zweiten Drittel drehten die Niedersachsen die Partie innerhalb von drei Minuten und 20 Sekunden, als Jeff Likens (2) und Gerrit Fauser erfolgreich waren. Mark Voakes machte 19 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts den Sack zu.

Tore: 0:1 (9:14) Bernhard Ebner (Norman Milley, Ken Andre Olimb/5-4), 1:1 (23:31) Jeffrey Likens (Fabio Pfohl, Brent Aubin/5-4), 2:1 (24:44) Gerrit Fauser (Timothy Hambly, Kurtis McLean), 3:1 (26:51) Jeffrey Likens (Sebastian Furchner, Tyler Haskins), 4:1 (40:19) Mark Voakes (Gerrit Fauser, Brent Aubin). Strafen: Wolfsburg 6, Düsseldorf 18. Zuschauer: 4082.

Eisbären Berlin – Kölner Haie 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)
Stand: 3:2

In dieser unglaublich spannenden Serie liegen nun wieder die Berliner vorne. André Rankel erzielte schon nach 37 Sekunden sein 200. DEL-Tor. Nick Latta gelang zwar der Ausgleich nur 40 Sekunden später, doch im zweiten Abschnitt bogen die Eisbären auf die Siegerstraße ein. Darin Olver traf zum 2:1. Florian Busch und Marcel Noebels stellten im letzten Abschnitt den Endstand her. Jubiläumstorschütze Rankel freute sich: „Wir waren heute über 60 Minuten die bessere Mannschaft.“ KEC-Trainer Cory Clouston machte bei seinem Team  zu viele Puckverluste aus: „Wir haben dadurch zu viel Energie in der Defensive verbraucht.“

Tore: 1:0 (0:37) André Rankel (Petr Pohl, Henry Haase), 1:1 (1:17) Nickolas Latta (Alexander Weiß, Dragan Umicevic), 2:1 (36:26) Darin Olver (Michael DuPont, Florian Busch/5-4), 3:1 (41:38) Florian Busch (Constantin Braun, Mark Bell), 4:1 (46:26) Marcel Noebels (Frank Hördler, Constantin Braun). Strafen: Berlin 8, Köln 8. Zuschauer: 13.524.

Iserlohn Roosters – Thomas Sabo Ice Tigers 4:2 (2:1, 0:0, 2:1)
Stand: 2:3

Die Sauerländer zeigten sich von der deftige 1:7-Packung zwei Tage zuvor gut erholt, wenngleich die erste Chance den Franken gehörte. Doch es waren die Roosters, die trafen: Innerhalb von 66 Sekunden waren Brodie Dupont und Mike York erfolgreich. 34 Sekunden vor der Pause verkürzte Yasin Ehliz auf 1:2. Und es blieb spannend. In der 43. Minute erhöhte Boris Blank auf 3:1, ehe Steven Reinprecht der erneute Anschluss gelang (56.). Eine Sekunde vor dem Ende machte Luigi Caporusso mit einem Empty-Net-Goal alles klar.

Tore: 1:0 (10:18) Brodie Dupont (Colten Teubert, Jason Jaspers), 2:0 (11:24) Mike York (Boris Blank, Nicholas Petersen/5-4), 2:1 (19:26) Yasin Ehliz (Brandon Segal, Kyle Klubertanz/5-4), 3:1 (42:41) Boris Blank (Mike York, Robert Raymond/5-4), 3:2 (55:28) Steven Reinprecht (Patrick Reimer), 4:2 (59:59) Luigi Caporusso (ENG). Strafen: Iserlohn 8, Nürnberg 16 + 10 (David Steckel). Zuschauer: 4967.