München steht bereits im HalbfinaleDEL kompakt

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Fischtown Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München 2:8 (1:2, 0:4, 1:2)
Play-off-Stand: 0:4

Die Gastgeber hatten schon vor der Serie Geschichte geschrieben, denn als erster DEL-Neuling überhaupt haben sie es direkt ins Viertelfinale der Play-offs geschafft. Doch beim Zwischenstand von 0:3 in der Best-of-Seven-Serie musste ein Sieg her. Und das wäre gar nicht so abwegig gewesen, schließlich konnten die Pinguine die Münchner in der Hauptrunde schon zweimal schlagen. Der EHC hatte eine starke Defensive, die dafür sorgte, dass Bremerhaven in der Serie bisher nur drei Tore erzielen konnte. Bereits in der vierten Minute fiel das erste Tor für die Gäste aus München. Kahun prüfte Nieminen von der Blauen. Matsumoto stocherte gleich dreimal auf den freiliegenden Puck und beförderte diesen mit Glück ins Tor – 0:1. Der EHC präsentierte sich stark und begann druckvoll. So folgte in der 13. Spielminute das Tor durch Jerome Flaake. Doch Bremerhaven war am Drücker und traf durch Jack Combs. Somit verkürzten die Pinguine mit einem kuriosen Treffer. Der Puck flog durch die Luft und landete neben einem verdutzen Münchner Verteidiger. Jack Combs schaltete am schnellsten und schob die Scheibe ins Tor. In der 27. Spielminute spazierte Jon Matsumoto mit der Scheibe quer durchs Bremerhavener Drittel und schlenzte die Scheibe dann von rechts flach ins linke Eck. Frank Mauer bekam in der 35. Spielminute den Puck und zog nach. Mit einem donnernden Schlagschuss machte er das vierte Tor für den EHC. Und München war in Fahrt. Es folgten weitere Treffer von Derek Joslin in der 36. Spielminute und Mads Christensen in der 39. Spielminute. Mike Moore traf in der 49. Spielminute für die Bremerhavener. Doch nur eine Minute später machte Daryl Boyle das siebte Tor für die Gäste. Das achte Tor folgte dann in der 59. Spielminute durch Yannick Seidenberg. Damit gewann der EHC Red Bull München die Serie mit 4:0 und hat nun erst einmal ein paar Tage Pause, ehe das Halbfinale ansteht.

Grizzlys Wolfsburg – Kölner Haie 5:1 (1:0, 1:0, 3:1)
Play-off-Stand: 3:1

Mit einem Serien-Zwischenstand von 2:1 ging es in Spiel vier. Köln hatte für die Partie seine Reihen ein wenig umgestellt. So rückte Latta rein, genauso wie Salmonsson. Reinhart und Boucher mussten dafür draußen bleiben. Gleich in der sechsten Spielminute gingen die Gastgeber durch den Treffer von Nick Johnson in Führung und erneut hielten die Kölner im Powerplay nicht stand. So zog Jeff Likens von der blauen Linie ab, Nick Johnson stand irritiert vor Wesslau und brachte die Scheibe ins Netz. Mit derselben Power kamen beide Mannschaften aus der Pause zurück. Und so kam es zum nächsten Treffer für die Grizzlys. Mitten in der Druckphase konterten sie über links. Aubin nahm Maß und ballerte den Puck aus kurzer Distanz ins Tor – 2:0. Im Schlussabschnitt waren es erneut die Gastgeber, die das Spiel gut unter Kontrolle hatten. In der 47. Spielminute traf Mark Voakes, in der 51. Minute Fabio Pfohl und in der 52. Gerit Fauser. Kurz vor Schluss nutzen die Kölner eine Chance. Christian Erhoff erzielte in der 59. Minute das erste und einzige Tor für Köln. Die Wolfsburger gehen mit diesem Sieg nun mit 3:1 in der Serie in Führung. Weiter geht es am Freitag in Köln.

Eisbären Berlin – Adler Mannheim 6:1 (1:1, 3:0, 2:0)
Play-off-Stand: 2:2

Bislang konnte in dieser Serie immer das Heimteam gewinnen. Genau dies zeigte sich schon in den Partien zwischen beiden Mannschaften in der regulären Saison. Zunächst waren es die Gäste, die durch den Treffer von Ryan MacMurchy in der 17. Spielminute in Führung gingen. Doch nur eine Minute später machte Charles Linglet den Ausgleichstreffer. Es war bisher der zweite Treffer für den Kanadier in den DEL-Play-offs. Nach dem ersten Drittel war somit wieder alles offen. Beide Mannschaften begannen wieder gut und aktiv. Die Eisbären gingen dann jedoch in der 26. Minute durch den Treffer von Louis-Marc-Aubry und das Tor von André Rankel in der 29. Minute in Führung. Laurin Braun erhöhte in der 37. Minute dann auf 4:1. Die Adler wirkten völlig unsortiert, was die Berliner prompt nutzen. Im Schlussabschnitt machten die Eisbären weiter Druck. Laurin Braun hatte freie Bahn und ließ sich auf dem Weg in die Angriffszone nicht mehr stoppen. Am linken Bullykreis holte der Stürmer aus und hämmerte die Scheibe ins Netz – 5:1. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein. In der 56. Minute traf Darin Olver zum 6:1. Durch den Sieg glichen die Berliner Eisbären die Best-of-Seven-Serie aus. Mit einem Stand von 2:2 geht es nun wieder nach Mannheim.