München ringt Straubing nieder

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Die 2780 Zuschauer sahen zu Beginn ein sehr temporeiches Spiel mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Das einzige was fehlte waren die Tore. Erst nach ca. sieben Minuten erlöste Münchens Christian Wichert die angespannten Münchner Fans und nutzte einen Abpraller vom Straubinger Schlussmann Barry Brust zum 1:0 für die Gastgeber. Im weiteren Verlauf kam der EHC immer wieder zu einigen gefährlichen Möglichkeiten, verpassten es jedoch die Führung auf 2:0 auszuweiten.

Im zweiten Spielabschnitt ließ die Qualität des Spiels dann immer mehr nach. Beide Teams leisteten sich den einen oder anderen Flüchtigkeitsfehler. Erst als in der 24. Minute Noah Clarke wegen Hohen Stocks auf der Strafbank Platz nehmen musste, wurde es wieder gefährlich vor dem Tor von Jochen Reimer. Wenig später nutzte Daniel Sparre dann eine Unachtsamkeit der EHC-Abwehr und glich für die Niederbayern zum 1:1 aus. Obwohl danach zumeist die Gäste in die Kühlbox mussten, konnte der EHC dies nicht ausnutzen. „Wir haben einfach viel zu kompliziert im Powerplay gespielt und forcierten auch zu sehr das Tor, und wenn wir zu verkrampft agieren, dann kommen wir auch nicht zum Torerfolg. Das muss am Sonntag in Augsburg unbedingt besser werden“, so Münchens Coach Pat Cortina nach dem Spiel.

Das letzte Drittel begann mit Eishockey aus dem Schlafwagen. Beide Mannschaften neutralisierten sich größtenteils, kamen jeweils nicht oft gefährlich vor das gegnerische Tor und wenn es einmal ernst wurde, waren beide Torhüter zur Stelle und verhinderten einen eindeutigen Spielablauf. So stand es nach 60 gespielten Minuten 1:1. In der Verlängerung hatte der EHC einige zahlreiche Chancen, um für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Aber es kam nicht dazu und so ging es ins Penaltyschießen. Hier wurden Erinnerungen an die letzte Saison wach, in der es ebenfalls ein Rekord-Schießen gab, indem Straubing dann das bessere Ende erwischte.

Nach zwei von drei Schützen stand es 1:1. Als letzter Münchner versenkte Martin Buchwieser ganz elegant im Straubinger Tor. Die Gäste zeigten Nerven und Daniel Sparre verschoss den entscheidenden Penalty. Somit geht der zweite Punkt an den EHC München.

„Dieser Zusatzpunkt ist für uns Gold wert. Wir haben hart dafür gekämpft und ihn uns letztlich auch verdient. “, äußerte sich Münchens Manager Christian Winkler im Anschluss an das Spiel.

Jetzt gilt es für den EHC diesen Schwung in die Partie in Augsburg am kommenden Sonntag mitzunehmen und gegen die Panther nachzulegen. Spielbeginn am Sonntag ist um 18:30Uhr.


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