München ohne Plan gegen Hannover

Hannovers Jeff Hoggan bejubelt den Treffer zum 0:3 (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de) Hannovers Jeff Hoggan bejubelt den Treffer zum 0:3 (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)
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Jedoch zeigten sich die Hausherrn um Trainer Pat Cortina von Anfang an ein wenig unsicher und so fiel schon nach 23 Sekunden die Führung für die Gäste aus Niedersachsen. Jeff Hoggan nutzte einen Abpraller von Münchens Torhüter Jochen Reimer und netzte ohne Probleme ein. Der EHC reagierte wie paralysiert auf die frühe Führung der Scorpions. Bereits im Spielaufbau zeigten sich zum Teil eklatante Schwächen der Münchner. Auf diese wiederrum folgten zahlreiche Abspielfehler und die Unruhe der Spieler nahm von Minute zu Minute zu. „Wir wollten einfach mehr tun, als wir zu leisten imstande waren und so kamen diese Fehler zustande“, äußerte Pat Cortina sich nach Spielende. So kam es dann wie es kommen musste. Nach einem leichtfertigen Scheibenverlust in der neutralen Zone nutzte Scott King die Möglichkeit zum Schuss. Es schien eigentlich schon alles geklärt, aber schließlich lag die Scheibe hinter dem Münchner Schlussmann im Tor und es stand 2:0 für die Gäste aus Hannover.

Im zweiten Drittel änderte sich am Spielablauf relativ wenig. Die Scorpions standen sicher in der Defensive und ließen kaum Chancen für den EHC zu. Das Münchner Spiel war weiterhin mit vielen kleinen und vor allem unnötigen Fehlern gespickt. In der 25. Spielminute musste Münchens Martin Schymainski wegen Stockchecks auf der Strafbank Platz nehmen. Dort zeigte sich, dass auch das Unterzahlspiel der Gastgeber noch verbesserungswürdig ist. Anstatt die Scheibe zu aus dem Drittel zu klären, verzockte die EHC Abwehr mehrmals die Scheibe. Solche Fehler werden in der DEL natürlich schnell bestraft. Dieses Mal war es Tommi Hannus, der zur Vorentscheidung in diesem Spiel traf.

Auch im letzten Spielabschnitt kam der EHC München ohne Spielintelligenz aufs Eis. Aber man kam jetzt auf Münchner Seite etwas besser ins Spiel und übte mehr Druck auf das von Dimitri Pätzold gehütete Tor der Gäste aus. Doch auch wenn es einmal ernst wurde, so war Pätzold immer zur Stelle. Am Ende erklärte Münchens Coach Pat Cortina: „Wir haben heute einfach nicht genug gekämpft und deswegen zurecht verloren. Bei so einem Spiel muss man bis zum Schluss kämpfen und das haben wir zu keiner Zeit gemacht.“

In der nächsten Woche spielt der EHC zunächst in Düsseldorf und am kommenden Sonntag vor heimischer Kulisse gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. 


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