Müde Pinguine schlagen sich selbstDen Krefeldern gelang gegen Nürnberg nicht viel

Lesedauer: ca. 1 Minute

Nach dem offensichtlich kräftezehrenden Freitagsspiel kamen die Pinguine nur sehr schwer in Fahrt. Bis zum Powerbreak in Minute zwölf gab es auf beiden Seiten kaum sehenswerte Aktionen, auch nicht, als ein Ice Tiger in der Kühlbox saß. Zwar erzielte Lukas Koziol in Minute 13 das 1:0 für Krefeld, aber exakt 60 Sekunden später hieß es 1:1, weil Jesse Blacker ins Krefelder Drittel fahren und schießen konnte, ohne angegriffen zu werden. In den verbleibenden sechs Minuten überstanden die Pinguine eine Unterzahl und konnten sich bei Patrick Galbraith bedanken, dass sie zur Pausensirene trotz einer schlechten Schussbilanz nicht zurücklagen.

Der erste Aufreger des Mitteldrittels war eine Strafzeit gegen Tim Hambly wegen Beinstellens, obwohl der Nürnberger Spieler weder fiel noch den Puck verlor. Wieder dauerte es bis zur 13. (also nun bis zur 33.) Minute, ehe das Spiel interessant wurde, weil innerhalb 22 Sekunden zwei Ice Tigers auf die Strafbank geschickt wurden. Jedoch gab es insgesamt nur eine gute Chance, allerdings für Nürnberg, als nämlich der vierte Nürnberger aufs Eis zurückkehrte und sofort einen Konter fahren konnte. Ansonsten blieb es bei Fehlpässen und unglücklichen Aktionen beider Mannschaften. Wie aus heiterem Himmel erzielte Tim Hambly in Minute 38 das 2:1, als Andreas Jenike die Sicht versperrt war.

Auch im Schlussdrittel reihte sich eine Unzulänglichkeit an die andere. Zwar spielte Nürnberg auch nicht gut, konnte aber eine 45-sekündige Phase  kollektiven Tiefschlafs der Rheinländer ab der 48. Minute dazu nutzen, durch zwei Tore das Spiel zu drehen. In Minute 52 wanderte Daniel Syvret auf die Strafbank, aber die Ice Tigers erzielten durch einen Break sogar das 2:4, ehe 18 Sekunden später wiederum Koziol auf 3:4 verkürzte. Schon 150 Sekunden vor Schluss verließ Galbraith sein Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers, aber in der letzten Minute stellte Blacker mit einem Heber aus der eigenen Zone heraus das Ergebnis auf 3:5.

Für die Pinguine ein Spiel und ein Tag zum Vergessen.

Torfolge: 1:0 (13.) Koziol (Schymainski, Mancari), 1:1 (14.) Blacker, 2:1 (38.) Hambly (Mieszkowski, Sonnenburg), 2:2 (48.) Festerling (Pföderl), 2:3 (49.) Segal (Kozek), 2:4 (52.) Steckel (Möchel, Festerling/4-5), 3:4 (52.) Koziol (Collins, Schymainski), 3:5 (59.) Blacker EN. Strafen: Krefeld  4, Nürnberg 8. Schiedsrichter: Brüggemann – Melia. Zuschauer:  3742.


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