Mit dem Rücken zur WandVorschau CHL Rückspiel Skellefteå AIK – Eisbären Berlin

Muss im heutigen Rückspiel eine bessere Leistung abrufen, als im Hinspiel. Eisbären Berlin Torhüter Petri Vehanen (Foto: Imago)Muss im heutigen Rückspiel eine bessere Leistung abrufen, als im Hinspiel. Eisbären Berlin Torhüter Petri Vehanen (Foto: Imago)
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Am heutigen Dienstagabend (19 Uhr) kommt es im schwedischen 32.000 Seelen Städtchen Skellefteå zum Rückspiel des Champions League Achtefinals der Eisbären Berlin gegen Skellefteå AIK.

Das Hinspiel verloren die Eisbären zu Hause im „Wellblechpalast“, nicht chancenlos und dennoch deutlich mit 2:5. Wie schwer es für die Berliner wird, den drei Tore Rückstand aufzuholen, deutete sich letzten Dienstag bereits an.

Die Schweden spielen ein sehr kompaktes System. Die Angriffe werden immer wieder gut strukturiert und sehr schnell vorgetragen. Die Automatismen sind beeindruckend, das Passspiel funktioniert, typisch schwedisch, sehr gut. Die Verteidiger, allen voran Alexander Urbom, nutzen jede Möglichkeit, die sich ihnen bietet, um zum Abschluss zu kommen. Tim Heed zeigte das, nicht nur am Dienstag, auf beeindruckende Weise. Der 24-jährige Verteidiger hat in sechs Spielen bereits vier Mal getroffen (zwei Mal gegen die Eisbären) und liegt damit gleichauf, mit seinem Teamkollegen und Top-Scorer Janne Pesonen.


Für die Eisbären soll die Reise nach Schweden, kein spät herbstlicher Spaßurlaub, mit ein wenig Eishockey werden. „Vorbei ist es erst, wenn es vorbei ist“, sagte Eisbären-Trainer Uwe Krupp gegenüber dem Berliner Kurier und beruft sich auf das Hinspiel, in dem sein Team über 60 Minuten das Tempo des Gegners mitgehen konnte.


Um zumindest in die Verlängerung zu kommen, müssten die Eisbären mit drei Toren Differenz gewinnen. Als wäre das nicht schwer genug, muss der DEL Rekordmeister auf fünf Spieler verzichten. André Rankel hat noch immer mit einer Nackenverletzung zu kämpfen. Jonas Müller hat noch immer Probleme mit dem Ellenbogen, an dem er sich im Hinspiel verletzte und weswegen er nicht am Deutschland Cup teilnehmen konnte. Am Freitag gegen die Düsseldorfer EG ist der Verteidiger voraussichtlich wieder dabei. Zudem fehlen Frank Hördler (Knieverletzung), Mark Bell (Knöchel) und Mark Olver (nicht spielberechtigt).

Kai Wissmann wird Jonas Müller ersetzen, der 19-jährige kommt sonst via Förderlizenz in Dresden zum Einsatz. Außerdem sind die Stürmer Vladislav Filin und Jonas Schlenker mit dem Team nach Schweden gereist.


Für Berlin wird es ein ganz hartes Stück Arbeit, die Schweden sind mit allen Wassern gewaschen und können mit wenigen Nadelstichen die Partie für sich entscheiden. Berlin sollte vor allem die Special Teams für sich entscheiden. Eine längere 5 gegen 3 Überzahl, wie im Hinspiel, darf nicht einfach so hergeschenkt werden. Auf diesem Niveau sind es genau diese Situationen, die über Sieg und Niederlage entscheiden können.

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