Michael Wolf siegt im 500. Spiel - Adler verlieren nächstes HeimspielDEL kompakt

Lesedauer: ca. 6 Minuten

EHC Red Bull München – Thomas Sabo Ice Tigers 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)

Der Rummel um seine Person störte Michael Wolf dann doch irgendwie nicht. Der Stürmer des EHC Red Bull München ging mit der Tatsache, dass er im Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers zum 500. Mal in der DEL auf dem Eis stand, gewohnt professionell um. Das Trikot mit der Rückennummer 500 fiel den Fans im Stadion natürlich sofort auf. Dass sein Teamkamerad Richie Regehr „nebenbei“ heute sein 300. DEL-Spiel absolvierte, fiel dagegen kaum ins Gewicht. Es waren auch die Münchner, die als erste jubeln durften. Evan Brophey fand die Lücke bei Ice Tigers-Keeper Andreas Jenike und netzte zum 1:0 ein. Nach dem Wechsel war es dann der Jubilar, der treffen durfte: Nach Mads Christensens 2:0 erhöhte Wolf unter tosendem Jubel der Fans, darunter Ex-Fußballprofi Guido Buchwald, zum 3:0. Warum? Vermutlich, weil er sein Trikot in der Pause gewechselt hatte und ab den zweiten 20 Minuten wieder mit seiner gewohnten „13“ auflief. David Meckler markierte das 4:0 im letzten Drittel – das sollte es gewesen sein. Corey Lockes ärgerte Münchens Keeper Niklas Treutle mit dem Anschlusstreffer. Gleichzeitig das Endergebnis.

Tore: 1:0 Evan Brophey (10:31), 2:0 Mads Christensen (30:45), 3:0 Michael Wolf (31:57), 4:0 David Meckler (45:00), 4:1 Corey Locke (47:31)
Zuschauer:4.068

Adler Mannheim – Hamburg Freezers 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)

Prestigeduell in Mannheim. Die Adler waren nach dem 3:6 vor wenigen Wochen in Hamburg auf Revanche gegen die Freezers aus. Doch nach 119 Sekunden konnten die Alsteraner in Führung gehen. Jerome Flaake sorgte für den ersten Treffer der Partie, der auch bis ins zweite Drittel Bestand haben sollte. Bei doppelter Überzahl traf erst Hamburgs Morten Madsen, ehe Adler-Kapitän Marcus Kink unter den Jubel der über 10.000 Fans anschließen konnte. Der Auftakt einer Aufholjagd? Nein. Nach dem zweiten Wechsel legten die Freezers nach: Erst Garrett Festerling, zwei Minuten später erneut Madsen schraubten das Ergebnis auf 4:1 für die Hamburger. Mehr sollte nicht passieren. Mannheim reist am Sonntag zum ewig jungen Duell bei den Eisbären Berlin (live ab 17.30 Uhr bei ServusTV). Hamburg bekommt es mit den Krefeld Pinguinen zu tun.

Tore:0:1 Jerome Flaake (1:59), 0:2 Morten Madsen (30:46/PP2), 1:2 Marcus Kink (51:28), 1:3 Garrett Festerling (41:30), 1:4 Morten Madsen (43:32)
Zuschauer:10.272 

Krefeld Pinguine - Grizzly Adams Wolfsburg 0:6 (0:3; 0:2; 0:1)

Mit einem Rumpfkader traten die Krefeld Pinguine am Abend gegen die Grizzly Adams Wolfsburg an. Mit David Fischer, Adam Courchaine, Christian Kretschmann, Andreas Driendl, Joel Perrault, Francois Methot und Istvan Sofron fehlten gleich sieben Stammkräfte auf einmal. Besser in die Partie fanden die Gäste aus Wolfsburg. Bereits in der Anfangsphase erspielten sie sich ein deutliches Übergewicht und folgerichtig fiel früh die Führung der Gäste durch Marco Rosa, der platziert an Tomas Duba den Puck im Netz versenken konnte. In der Folgezeit machte sich die personelle Not der Pinguine sehr deutlich bemerkbar und die Wolfsburger machten kurzen Prozess mit den Pinguinen: In Überzahl konnte Wolfsburg durch Tyson Mulock (14.) auf 2:0 davonziehen - der ehemalige Pinguin Mark Voakes erzielte kurz vor Ende des zweiten Abschnitts aus dem Getümmel wiederum bei Überzahl das 3:0. Im Mitteldrittel machten die Gäste einfach da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten, Bereits nach 41 Sekunden war der Arbeitstag für Tomas Duba beendet, als Norm Milley das 0:4 aus Sicht des KEV erzielte, aber auch sein Nachfolger Patrick Klein hielt sich nur 51 Sekunden schadlos. In Überzahl steht Brent Aubin frei vor dem Gehäuse und hat keine Probleme beim fünften Grizzly-Treffer. In der Folgezeit schalteten die Wolfsburger einen Gang herunter und kamen durch Voakes in doppelter Überzahl (50.) mit dem sechsten Tor durch Voakes zu einem hochverdienten Sieg. Während die Pinguine am Sonntag beim Auswärtsspiel in Hamburg von mehreren hundert Fans unterstützt werden und Wiedergutmachung betreiben müssen, geht es für die Niedersachsen gegen Augsburg. Das bislang einzige Duell in dieser Saison verloren die Grizzlys 4:5 nach Verlängerung.
Tore: 0:1 Marco Rosa (05:09), 0:2 Tyson Mulock (13:27/PP1), 0:3 Mark Voakes (18:31/PP1), 0:4 Norman Milley (20:41) 0:5 Brent Aubin (21:33/PP1), 0:6 Mark Voakes (49:37/PP2)Zuschauer: 4.297

Eisbären Berlin – Kölner Haie 2:3 (1:1, 1:0, 0:1, 0:0, 0:1) n.P.

Erst am Mittwoch hatten sich Berlin und Köln zuletzt gegenübergestanden. Für die Haie ging es natürlich um die Revanche für das 3:4 nach Penaltyschießen in der Domstadt vor zwei Tagen. Nach noch nicht mal einer Minute durften die Hausherren zum ersten Mal jubeln. Jimmy Sharow hatte Berlin in Führung gebracht. John Tripp konnte vor der ersten Pause ausgleichen. Im zweiten Drittel nutzte Frank Hördler eine doppelte Überzahl zum 2:1 aus Sicht der Eisbären. Haie-Defender Moritz Müller stellte die Partie mit dem 2:2-Ausgleich im letzten Durchgang zunächst wieder auf null. Es ging  - wie schon am Mittwoch – in die Overtime. Da hier kein Tor fiel, kam es erneut zum Penaltyschießen. Hier dauerte es erneut länger. Jamie Johnson setzt dann den Schlusspunkt.

Tore: 1:0 James Sharrow (0:59), 1:1 John Tripp (16:21), 2:1 Frank Hördler (33:40/PP2), 2:2 Moritz Müller (46:45), 2:3 James Johnson (65:00/PS)
Zuschauer: 12.560

ERC Ingolstadt – Düsseldorfer EG 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

Nur zwei der drei Meisterspieler des ERC Ingolstadt standen am Abend auf dem Eis der Saturn Arena. Travis Turnbull und Jakub Ficenec wurden dennoch freundlich von den Panther-Fans begrüßt. Tim Conboy war nach seinem Kreuzbandriss zum Zuschauen verdammt. Das erste Drittel brachte Chancen auf beiden Seiten. Ingolstadt drückte, die DEG dagegen suchte ihr Heil in Kontern. Beide Keeper aber zeigten sich auf dem Posten. Daniel Kreutzer war es vorbehalten, die Führung für Düsseldorf im zweiten Drittel zu markieren. John Laliberte glich aus. So ging es auch in den Schlussabschnitt. Dort schaffte Petr Taticek rund acht Minuten vor dem Ende das 2:1. Mehr sollte nicht mehr passieren.

Tore: 0:1 Daniel Kreutzer (24:44), 1:1 John Laliberte (28:02), 2:1 Petr Taticek (52:06)
Zuschauer: 3.308

Augsburger Panther - Straubing Tigers 4:1 (1:1, 1:0, 2:1)

Alles neu in Augsburg! „Wir müssen jetzt erst einmal in der Defensive sicher stehen und Tore verhindern. Zuerst einmal müssen wir so wenig Tore wie möglich kassieren und dann werden wir auch wieder vorne treffen. Wenn jeder nach hinten arbeitet, dann hilft das auch unserem Angriffsspiel, weil dann nicht lange in unserem Drittel gespielt wird.“ Die Ansage von Greg Thomson, der Larry Mitchell nach über sieben Jahren an der Bande der Panther ablöste, war deutlich. Im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht Straubing Tigers sollte die Marschroute erstmals umgesetzt werden. Das Spiel zwischen den beiden bayerischen Teams gestaltete sich lange Zeit ausgeglichen, die Kontrahenten beäugten sich zu Beginn. Ivan Ciernik erkämpfte sich vor dem Straubinger Tor im Liegen einen Puck, und konnte einen Pass von Adrian Grygiel am langen Pfosten lauernd problemlos zum 1:0 verwerten (6.). Im zweiten Drittel konnten die Fuggerstädter in Überzahl durch James Bettauer das 2:0 erzielen, als Goalie Jason Bacashihua den Puck nicht ganz unter sich begraben konnte und den Nachschuss ins Netz nicht mehr zu parieren vermochte. Im letzten Abschnitt markierte Ciernik mit seinem vierten Saisontor das 3:0 ( 37.) und damit die Vorentscheidung in dieser Partie. Der Anschlusstreffer durch Sacha Treille (57.) kam zu spät, Dan da Silva konnte neun Sekunden vor Ende der Partie den 4:1 Endstand in`s leere Tor erzielen. Am Sonntag reisen die Panther zu den Grizzly Adams Wolfsburg. Straubing empfängt Red Bull München zum Derby.

Iserlohn Roosters – Schwenninger Wild Wings 3:1 (1:1, 0:0, 2:0)

In Iserlohn entwickelte sich eine spannende Partie, in der Dylan Wruck den ersten Treffer genau bei 11:00 markierte. In Unterzahl war es Ashton Rome, der für die Wild Wings ausgleichen konnte. Im Mitteldurchgang sparten sich beide Teams das Toreschießen auf. Das änderte Dieter Orendorz im letzten Drittel mit dem 2:1 aus Sicht der Roosters. Sean Sullivan machte im Schlussdurchgang den Deckel drauf. Iserlohn hat es übermorgen nach Düsseldorf nicht weit. Die Wild Wings bekommen es dann mit dem Deutschen Meister vom ERC Ingolstadt zu tun. Gut möglich, dass Markus Janka gegen seinen Ex-Club  im Tor stehen wird. „Ingolstadt ist sehr offensivstark. Nur über eine eigene gute Defensive können wir dieses Spiel gewinnen“, glaubt Verteidiger Stephan Wilhelm.

Tore:1:0 Dylan Wruck (11:00), 1:1 Ashton Rome (15:49/SH1), 2:1 Dieter Orendorz (42:04), 3:1 Sean Sullivan (49:08)
Zuschauer: 3.512

(del.org)


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