Michael Wolf: „Ein etwas anderes Spiel“Ehrung für den Spieler des EHC Red Bull München

Christian Winkler ehrte Michael Wolf. Seine Familie war auch dabei. (Foto: GEPA pictures/Florian Ertl)Christian Winkler ehrte Michael Wolf. Seine Familie war auch dabei. (Foto: GEPA pictures/Florian Ertl)
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Gegen die Fischtown Pinguins bestritt er sein letztes DEL Hauptrundenspiel. „Das war heute schon ein etwas anderes Spiel als sonst, aber an die vergangenen Spiele habe ich nicht gedacht“, so Wolf.

Sämtliche heimische und auswärtig angereiste Fans zollten Wolf schon vor dem Spiel ihren Respekt. Geschäftsführer Christian Winkler hielt vor dem Beginn eine kleine Laudatio auf den Kapitän der Red Bulls, der sichtlich berührt an der blauen Linie stand. „Eigentlich bin ich kein Fan davon, aber heute hat es wohl sein müssen“, so Wolf im Anschluss an das Spiel. Auch Wolfs Mannschaftskollegen standen in nichts nach. So trugen alle Spieler der Red Bulls während des Aufwärmens Trikots, die ihr Kapitän in seiner Zeit bei München getragen hat. Auch die „Spieltrikots“ trugen auf Höhe der Schultern noch zusätzlich eine goldene „13“ zu Ehren von Michi Wolf. „Das hat sich komisch angefühlt. Aber es hat mich auch stolz gemacht“, so Wolf zur Aktion seiner Mitspieler.

Don Jackson schätzt Michael Wolf als Spieler und als Mensch: „Für mich persönlich ist Michael eine Sensation im Eishockey. Ich bin dankbar, dass ich die Chance hatte, ihn trainieren zu dürfen. Seine Leistung hat meine größte Wertschätzung. Er ist sehr professionell. Er hat sich zurecht sehr viel Respekt in der Eishockey-Welt verdient. Michael hat sich immer weiter verbessert. Seine Fähigkeit, jeden Tag seine Leistung abzurufen hat sehr zu seinem Erfolg beigetragen, zumal er sich auch als Schlüsselspieler perfekt ausgezeichnet hat.“

Ebenso begeistert wie Don Jackson von Wolf ist, so ist es auch umgekehrt: „Wenn man fünf Jahre unter Don Jackson spielen darf, ist das schon super. Man kann sich super weiterentwickeln bei ihm. Ich bin froh, so einen Trainer zu haben.“

Das Spiel selbst geriet dabei  beinahe zur Nebensache, denn für beide Teams ging es nur noch um wenig. Die Red Bulls waren bereits sicher Zweiter; Bremerhaven hatte nur noch eine geringe Chance, auf den siebten Tabellenplatz zu klettern – die sie aber nutzten.  Die Gäste bleiben aber weiterhin der Angstgegner der Red Bulls. Es war über weite Strecken ein zähes Spiel auf beiden Seiten, indem sich die Gäste von der Nordsee besser durchsetzen konnten als München. Am Ende verloren die Red Bulls mit 1:4 (0:2, 0:0, 1:2) vor 4890 Zuschauern.


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