Michael Bakos im InterviewO Käpt'n, mein Käpt'n

Michael Bakos - Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.deMichael Bakos - Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de
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Das Spiel gegen Köln war wieder eine der Partien, in der der Gegner über weite Phasen beherrscht wurde. Wo liegt euer Geheimnis diese Saison?

Große Geheimnisse gibt es nicht. Wir versuchen jedes Spiel so anzugehen, wie wir uns es vornehmen. Wir wissen was wir umsetzten können und wollen. Einige Spiele haben wir noch zu spielen. Auch wenn wir im Moment gut da stehen, dürfen wir uns nicht darauf ausruhen. Das wir Eishockey spielen können hat man, glaube ich, diese Saison gesehen. Aber das müssen wir jedes Spiel von neuem bestätigen, sonst können wir nicht erfolgreich sein.

Wenn man sich mit den Spielern über die immer näher rückenden Play-offs unterhält, kommt von allen die Aussage, die auch Coach Dan Ratushny immer wieder betont. „Wir schauen nur auf das nächste Spiel“

Ich würde jetzt nicht sagen, dass wir nicht auf die Play-offs schauen, aber das ist nicht unser Hauptgedanke. Wenn ich an die Play-offs denke, dann finde ich „ich würde schon gerne die Play-offs spielen“, aber jetzt befassen wir uns nicht mit dem Thema. Wir haben noch nichts erreicht. Theoretisch ist alles möglich, denn wenn wir die letzten 15 Spiele alle verlieren, sind wir nicht in den Play-offs. Das wird zwar so nicht passieren, aber so ist es einfach. Im Eishockey ist alles möglich.

Aktuell haben die Tigers acht Punkte Vorsprung auf Platz Sieben. Das ist doch schon ein kleines Polster.

Im Moment schon. Vor dem Spiel gegen Köln hatten wir zwar auch etwas Abstand, aber wenn wir heute verloren hätten, und vielleicht in Iserlohn verlieren würden, hätten wir am Wochenende null Punkte. Dann wäre der Vorsprung zusammengeschmolzen oder schon weg. So schnell kann es gehen. In der Mannschaft hat keiner das Gefühl, dass wir gut da stehen, selbst wenn wir jetzt ein paar Punkte Vorsprung haben. Wir haben keine Zeit uns auszuruhen.

Auch mental scheint das Team intakt. Heute haben die Tigers in 37 Sekunden zwei Tore kassiert, aber kurz darauf selbst getroffen als wäre nichts gewesen. Ist die Mannschaft wirklich im Kopf so stark, wie es den Eindruck macht?

Im Großen und Ganzen ja. Trotzdem wünschen wir uns da noch etwas mehr, dann würde vielleicht auch so etwas wie heute nicht passieren. Wenn man die letzten Heimspiele anschaut, muss man schon suchen um etwas schlecht zu reden. Aber gerade wenn wir einen guten Vorsprung haben, haben wir manchmal den Hang etwas leichtsinnig zu werden. Viele würden da großzügig hinwegsehen, aber uns ärgert das. Da machen wir uns das Leben selber unnötig schwer. Das sind die Dinge, an denen wir noch arbeiten müssen. Auch wenn wir erfolgreich sind, in jedem Spiel gibt es etwas das wir verbessern können.

Ein Wort zu Zuschauern, die das Stadion offenbar gar nicht verlassen wollen. Denn außer den Fans der Gastmannschaft gehen ja nur wenige direkt nach dem Spiel. Außerdem feiern euch nicht nur die Fanblöcke, sondern auch die Sitzplätze.

Ich glaube die wollen alle nur unser Maskottchen Tigo sehen (lacht). Das ist schön und ein super Gefühl. Andersrum ist es ja genauso. Bruno St.Jaques macht seine Show, und von uns geht keiner in die Kabine, sondern wir schauen alle Bruno zu, das macht jedem Spaß. Die Fans haben großen Anteil daran, dass es ein richtiges Fest ist.


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