Metro Stars: Zweite Niederlage gegen Krefeld - 2:3 n.P.

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
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Die Krefeld Pinguine scheinen in dieser Saison zum Angstgegner der DEG Metro Stars zu mutieren. Nach der bitteren 0:2-Niederlage im Königpalast verlor das Team von Trainer Don Jackson auch das zweite Duell. Vor fast 8000 Fans an der heimischen Brehmstraße kassierten die Düsseldorfer eine unnötige 2:3-Schlappe nach Penaltyschießen.

Dabei durften die 700 mitgereisten schwarz-gelben Anhänger gleich zwei Helden feiern. Zum einen sicherte Herberts Vasiljevs mit zwei verwandelten Schüssen den Zusatzpunkt, zum anderen brachte Robert Müller den KEV mit überragenden Paraden erst in das Shootout. „Robert hat uns ganz alleine das Remis gerettet“, zollte Krefelds Coach Teal Fowler seinem Torwart ein Extralob. „Es ist nach der Bekanntgabe seines Wechsels nach Mannheim viel auf ihn eingeprasselt, heute hat er gezeigt wie sein Charakter ist. Ich vermisse ihn jetzt schon.“

In einem fairen Derby hatten zunächst die Gäste die besseren Möglichkeiten, gingen im zweiten Drittel durch Adrian Grygiels vierten Saisontreffer in Front. Die Hausherren zeigten sich jedoch nicht geschockt und schafften drei Minuten später den Ausgleich. Nach einem Pfostenknaller von Jeff Tory stand Tore Vikingstad goldrichtig, staubte mit der Brust zum 1:1 ab. Der Norweger brach damit den Bann, denn nach 91 Minuten gelang der DEG der erste Saisontreffer gegen Müller.

Doch noch vor der zweiten Sirene gingen die Pinguine erneut in Front. In Überzahl ließ DEG-Keeper Alexander Jung die Scheibe nach vorne abprallen, Vasiljevs bedankte sich mit seinem ersten Streich. Den Dreier konnten die Gäste aber nicht entführen. Denn im letzten Abschnitt zeigten die Metro Stars Moral, Daniel Kreutzer gelang mit seinem zwölften Saisontor der erneute Ausgleich. Danach blies die DEG zur Schlussoffensive, nahm Müller unter Dauerbeschuss. Doch der Nationalspieler hielt wie der Teufel, sicherte seinen Krefelder das 2:2. „Wir haben einfach zu viele Chancen vergeben und somit einen Sieg verschenkt“, trauerte Marian Bazany dem möglichen Sieg nach. Auch Trainer Don Jackson war nicht ganz zufrieden: „Wir können wesentlich besser spielen, als wir es heute gezeigt haben. Aber Krefeld hat es geschickt verhindert, einen starken Torwart gehabt und eiskalt die Tore gemacht. Deshalb haben sie sich den zweiten Zähler verdient.“

Im Halbfinale des Pokals müssen die Metro Stars erneut zu einem Zweitligisten reisen. Der achtfache Meister bekam die Eisbären Regensburg als Gegner zugelost. „Das verursacht wieder nur Kosten. Eine lange Fahrt und ein unbequemer Gegner“, zeigte sich Manager Lance Nethery wenig erfreut.

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