Metro Stars überraschen in Nürnberg

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
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Ausgelassen jonglierte DEG-Stürmer Johan Molin seinen Handschuh auf dem Schläger, Die Metro Stars-Puckjäger machten "La Ola" mit dem kleinen Häufchen ihrer mitgereisten Fans. Die schwenkten jubelnd eine große gelbe Fahne mit einem Löwenkopf. Geschafft! Gewonnen! 5:3 (0:0, 3:2, 2:1) rangen die Metro Stars den Tabellen-Zweiten Nürnberg nieder. "Wir standen sehr unter Druck. Aber mit so einer engagierten Leistung können wir bin jedem Spiel punkten", freute sich DEG-Trainer Mike Komma über den zweiten Sieg. Der Bann ist gebrochen. Fünf DEL-Spiele und ein Pokalmatch verloren die Düsseldorfer nacheinander bei Angstgegtner Ice Tigers seit der DEL-Rückkehr 2000. Doch diesmal stand das Glück auf der Seite der gebeutelten Metro Stars-Dauerverlierer, die von den ersten sechs Saisonspielen fünf vergeigten. Dass die DEG diesmal als Sieger vom Eis fuhr lag zum einen an der deutlich verbesserten Defensivleistung, die die guten Nürnberger im ersten Drittel nicht zum Zug kommen ließ. Auch Trefilov im DEG-Tor bleib fehlerlos. So ereignislos, fast langweilig der Startabschnitt verlief, so hoch her ging es im Mitteldrittel. Nachdem Cisar die Hausherren in Front geschossen hatte sah es schlecht aus für die Metro Stars. Zu wenige eigene Chancen erspielte sich das Komma-Team. Doch dann stellten die Profis von der Brehmstraße den Spielverlauf innerhalb von drei Minuten auf den Kopf. Jakobsen per Schlagschuss in Überzahl, Oldie Brittig mit dem richtigen Händchen beim Stochern, dann die Nürnberger selbst mit einem Eigentor (Lehoux schlug die Scheibe mit der Hand ins Tor, das Mikesch zugeschrieben wurde, sorgten plötzlich für eine 3:1-Führung der Gäste. Zuvor erkannte Schiri Schimm den Ice Tigers nach Videobeweis noch einen Aab-Treffer ab. Zwar kam Nürnberg durch Treffer von Julien und Fical noch einmal zum 3:3-Ausgleich. Doch mitten in die Schlussoffensive der Ice Tigers platzte DEG-Kapitän Trond Magnussen mit seinem abgefälschten Tor zum 4:3. Als die Gastgeber ihren Goalie Michaud aus dem Kasten nahmen, machte Magnussen alles klar.