Metro Stars: Pre-Playoffs nach 4:3 gegen Frankfurt immer wahrscheinlicher

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
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Rechtzeitig vor dem Start der wichtigsten Saisonphase sind die DEG Metro Stars in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Mannschaft von Trainer Lance Nethery feierte durch einen verdienten 4:3-Triumph gegen die Frankfurt Lions den sechsten Sieg im siebten Spiel und haben die Pre-playoffs wieder vor Augen. „Wir haben gut gespielt und verdient gewonnen, es macht wieder richtig Spaß“, freute sich Kapitän Daniel Kreutzer.

Und nun plant der vor der Spielzeit als Meisterschaftskandidat erkorene Favorit die Überholung der Konkurrenten um Platz sieben und acht. „Wir wollen den Schwung jetzt mitnehmen. Wir haben uns in einen guten Lauf gespielt, nun wollen wir noch mehr“, meinte Verteidiger Marian Bazany nach der knappen Sieg, bei der er das frechste Tor des Tages erzielt hatte.

Es stand 1:2 nach Jeff Panzers Powerplay-Führungstor und der Gäste-Doppel-Antwort durch Regier Regehr und Jay Henderson, da hatte der deutsche Nationalspieler, der normalerweise nicht mit Toren glänzt, seinen großen Auftritt: Mit viel Tempo fuhr er auf Lions-Torwart Gordon zu, kurz bevor er in die Bande krachte, drehte sich Bazany, ballerte den Puck gegen die Kufe von „Löwe“ Sebastian Osterloh, der vor der eigenen Kiste stand, von dort flog die Scheibe zum Ausgleich ins Tor. „Volle Absicht“, meinte der Abwehrrecke grinsend.

Rob Collins vor der zweiten Sirene und Klaus Kathan schossen eine vermeintlich komfortable Führung heraus, doch die Löwen bissen durch Layne Ulmer im Gegenzug zu. Als Korbinian Holzer 34 Sekunden vor dem Ende auf die Strafbank musste, drohte sogar die Verlängerung. Doch mit Kampf und Einsatz hielt die DEG den Sieg fest. „Die Truppe hat heute über 60 Minuten gutes Eishockey gezeigt, es läuft immer besser“, freute sich Lance Nethery

Doch die DEG ließ sich nicht beirren und nimmt nun neue Ziele ins Visier. „Man muss versuchen immer den bestmöglichen Platz anzupeilen - jetzt wollen wir noch Siebter werden“, meinte Holzer nach starker Vorstellung. Die Mannschaft machte dem Verteidiger mit dem Dreier ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Denn Holzer wurde einen Tag zuvor 20 Jahre alt.

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