Metro Stars: Matchwinner Kreutzer - 4:0 in Kassel

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
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Glücklich reckte er seine Kelle unter die Hallendecke, machte Späßchen mit den Huskies-Fans - Daniel Kreutzer ließ sich vom Anhang der Hessen feiern. Der 24-Jährige, der vor seiner Rückkehr an die Brehmstraße insgesamt vier Jahre für die „Schlittenhunde“ stürmte, war mit seinem Doppelschlag im Mitteldrittel Düsseldorfs Matchwinner. Die DEG landete gegen allerdings schwache Gastgeber einen völlig ungefährdeten 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)-Auswärts-Triumph. Wegen der parallelen Heimpleite von Konkurrent Ausgburg (gegen Berlin), konnten die Metro Stars punktemäßig zu den Panthern aufschließen und haben im Schlusspurt um den heiß begehrten Playoff-Platz wieder gute Karten. Die Metro Stars-„Stehaufmännchen“ präsentierten sich 48 Stunden nach dem schlimmen 0:6-Debakel gegen die Frankfurt Lions wie verwandelt. Steht das Team mit dem Rücken zur Wand, ist es plötzlich wieder voll da. Gegen die Hessen legte der achtfache Meister los wie die Feuerwehr. Gerade mal 64 Sekunden waren gespielt, da nutzte Tore Vikingstad die erste DEG-Chance eiskalt zur 1:0-Führung - ein Treffer wie eine Erlösung für die gedemütigten Düsseldorfer, die Freitag nach der indiskutablen Vorstellung sogar von den eigenen Fans mit Häme übergossen worden waren. Konzentriert in der Defensive, dazu ein starker Torwart Alexander Jung, der für Andrej Trefilov im Kasten der DEG stand, und ein toll aufgelegter Daniel Kreutzer waren das Rezept für das Sieg-Menü. Kreutzer lieferte den Hauptgang: Als schon zu befürchten stand, dass es sich für die Düsseldorfer rächen könnte, dass sie ihren knappen Vorsprung nicht ausbauten, zündete Daniel den Düsentrieb. Der Nationalstürmer machte im zweiten Drittel mit zwei blitzsauberen Treffern, bei denen er seine physische Präsenz ausspielte, alles klar: Zuerst hämmerte er die Scheibe in den linken Torwinkel, nur drei Minuten später war der 24-Jährige per Break erfolgreich. Nach Kreutzers Toren 19 und 20 in seiner Erfolgsbilanz stellten die Hukies, die im Tabellen-Niemandsland stecken, ihre Bemühungen endgültig ein. Die Metro Stars schaukelten den Erfolg locker nach Hause, kamen durch Kapitän Magnussen kurz vor Schluss sogar noch zum 4:0. Jetzt haben es die Metro Stars wieder selbst „auf dem Schläger“, sich für die Playoff-Runde zu qualifizieren.

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