Metro Stars: Matchball abgewehrt

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die DEG hat im Halbfinale den ersten Matchball der Nürnberg Icetigers

abgewehrt. Der Vizemeister siegte in einer dramatischen Partie mit 5:4 nach

Verlängerung und holte sich in der Best-Of-Five-Serie den ersten Sieg. Vor 8488

Zuschauern im ISS Dome war Andy Schneider der Held. Der Kanadier erzielte nach

115 Sekunden in der Overtime das entscheidende Tor. „Jetzt sind wir

wieder voll im Geschäft, die Serie ist wieder offen“, strahlte

DEG-Kapitän Daniel Kreutzer.

Dabei standen seine Metro Stars im zweiten Drittel schon vor dem Aus. Die

starken Gäste führten durch einen Doppelschlag von Martin Jiranek und Justin

Mapletoft binnen 76 Sekunden bereits mit 2:0, doch diesmal – in den

ersten beiden Partien führte die DEG mit 2:0  - verspielten die Franken einen

komfortablen Vorsprung. „Wir haben nicht aufgegeben und sind am Ende

belohnt worden. Heute sind die Dinger endlich mal glücklich über die Linie

gerutscht. Alexander Sulzer nach tollem Querpass von Patrick Reimer und der

Vorlagengeber selbst sorgten mit ihren Treffern für den Ausgleich. Doch das

Wechselbad der Gefühle ging weiter, nur 33 Sekunden später antwortete Greg Leeb

mit der erneuten Führung für die Gäste.

Als dann Sean Brown, der nach seiner abgelaufenen Matchstrafe wieder

dabei war, vom ohne Linie pfeifenden Daniel Piechaczek nach einem harten Chek

gegen Petr Fical per Spieldauer vom Eis gestellt wurde, schien das Spiel

entschieden. Doch die Icetigers zeigten sich in der Überzahl zu lässig und

bauten die DEG auf. Die Folge: Craig Johnson erzielte in Unterzahl das 3:3,

Jean-Luc Grand-Pierre markierte eine Minute später die erste Düsseldorfer Führung.

Die Fans im Dome tobten, doch kurz vor dem Ende gab es die bittere Pille, als

wieder Mapletoft zuschlug und die Nürnberger in die Verlängerung rettete. Doch

diesmal blieben die Hausherren cool und schickten die Gäste durch Schneider in

den plötzlichen Tod. „Das war typisches Playoff-Hockey. Wir haben leider

ohne kühlen Kopf gespielt und waren zu offensiv“, meinte Nürnbergs Coach

Benoit Laporte.

Bei der DEG war man dagegen nach dem überlebensnotwendigen Sieg erleichtert.

„Dieser Erfolg könnte vielleicht ein Knackpunkt sein. Wir glauben an uns

und können die Serie noch drehen“, sagt Reimer überzeugt. Dafür muss die

DEG aber dringend die  dummen Strafen minimieren. „Die Disziplin ist in

der Playoffs der wichtigste Schlüssel“, betont Trainer Don Jackson. „Um

Meister zu werden, brauchen wir zehn Siege, wir haben nun den fünften

eingefahren. Samstag brauchen wir nun Nummer sechs.“

Foto by City-Press


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