Metro Stars: Knappes 1:0 gegen Nürnberg

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die DEG entwickelt sich in der DEL zu einer Minimalistentruppe. Drei

Treffer reichten den Metro Stars in den letzten beiden Spielen, um fünf

Punkte zu sammeln. Nach dem 2:1-Triumph bei den Hannover Scorpion

reichte diesmal sogar nur ein Tor, um die drei Punkte gegen die

Sinupret Ice Tigers zu behalten. Der knappen 1:0-Erfolg gegen die

Franken bedeutete den siebten Heimsieg in Folge im ISS Dome.


„Klar freue ich mich über mein Spiel, aber wichtiger sind die Punkte“,

meinte Matchwinner Jamie Storr nach dem Arbeitssieg bescheiden. „wir

finden derzeit immer einen Weg zum Erfolg. Mal schießen wir viele Tore,

mal sind wir sehr stabil in der Defensive. Hauptsache wir punkten.“


Jedoch bissen sich die Hausherren lange Zeit an den Gästen die Zähne

aus. Nürnberg agierte zunächst mit einem Abwehrbollwerk und ließ nur

wenige Chancen zu. Pech hatte Rob Collins, der nach einem schönen Solo

am Pfosten scheiterte. Die erlösende Führung wollte also zunächst nicht

fallen. Bis die Paradereihe mit Klaus, Kathan, Tore Vikingstad und

Daniel Kreutzer ihre Qualitäten an den Tag legte. Knipser Kathan

schaltete in Überzahl nach einem Kreutzer-Schuss am Schnellsten und

bugsierte die Scheibe 48 Sekunden vor der ersten Pause über die Linie.


Doch der zehnte Saisontreffer des Torjägers brachte nicht die

gewünschte Sicherheit ins DEG-Spiel. Die Hausherren waren den Icetigers

läuferisch unterlegen und spielten zu passiv. Lediglich drei Mal

feuerte der Vizemeister im Mittelabschnitt auf das Gehäuse von

Jean-Francois Labbé.


Die Folge: Die Gäste kamen immer besser in die Partie und hatten

mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch Jamie Storr, der wie in den

vergangenen Wochen der gewohnte Rückhalt im Kasten war, der Pfosten und

Kreutzer, der einen King-Schuss von der Linie kratzte, retteten die

Metro Stars in die Pause. „Die Mannschaft wirkt nach den vielen Spielen

etwas müde. Wir haben derzeit zwar einen guten Lauf, trotzdem bin ich

froh, dass wir nun Zeit zum Regenerieren haben“, erklärte Manager Lance

Nethery.


Patrik Reimer hätte mit seinem Alleingang für klare Verhältnisse

zugunsten der DEG sorgen müssen, doch der Youngster scheiterte an

Labbé. So mussten die Gelb-Roten bis zum letzten Sekunde, um den Dreier

bangen. Doch am Schluss durfte Storr endlich sein erstes Spiel ohne

Gegentreffer im DEG-Dress feiern. Das erste Zu Null-Spiel der Metro

Stars seit dem 27. Februar 2005 (1:0 gegen Wolfsburg). „Auch ein 1:0

bringt drei Punkte. Jetzt wollen wir am Sonntag in Krefeld mit einem

Sieg in die Pause gehen“, erklärte Reimer zufrieden.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!