Metro Stars: Heimniederlage zum Jahresausklang - 1:3 gegen Mannheim

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
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Ausgerechnet im letzten Heimspiel des Jahres 2005 zeigten

die DEG Metro Stars ein schlechtes Gesicht und verscherzten sich nach der

1:3-Schlappe an heimischer Brehmstraße gegen die Adler Mannheim einen

versöhnlichen Ausklang. Vor 7565 Fans waren die Gäste das clevere Team, nutzten

die Chancen und holten sich den dritten Erfolg im vierten Duell gegen die DEG.


Dabei legten die Mannheimer bereits im ersten Abschnitt den

Grundstein für den Auswärtsdreier. Nachdem DEG-Torwart Andrej Trefilov wegen

einer Leistenverletzung ausschied und Platz für Alexander Jung machen musste,

nutzten die Gäste die Verwirrung in der DEG-Hintermannschaft eiskalt. Igor

Alexandrov in seinem zweiten Einsatz für den Vizemeister traf per Rückhand in

Überzahl zur Führung, nur 93 Sekunden später erhöhte Jeff Shantz auf 2:0. Die

Hausherren waren geschockt, vergaben die besten Möglichkeiten zum Anschluss.

Besonders im Powerplay waren die Düsseldorfer einfallslos und zeigten, warum

die Metro Stars nur auf dem vorletzten Rang in der DEL-Überzahlwertung stehen.

„Wir bekommen einfach den Puck nicht über die Linie. Keine Ahnung warum,

Chancen haben wir genug“, erklärte Stürmer Craig Johnson ratlos.


Als Shantz einen weiteren Konter zum 3:0 abschloss, war die

Partie früh gelaufen. Denn die DEG blieb weiter harmlos in der Offensive, so

dass lediglich Daniel Kreutzer Adler-Goalie Frederic Chabot kurz vor der

zweiten Sirene überwinden konnte. „Derzeit haben wir schwere Zeiten zu

überstehen“, weiß DEG-Trainer Don Jackson. „Wir haben einige Spieler, die nicht

mehr so gut treffen wie in der Vergangenheit. Ich bin davon überzeugt, dass die

Fans am Freitag in Krefeld eine bessere Mannschaft sehen werden.“


Im KönigPalast wird Chris Ferraro sein Können nicht zeigen

können. Der US-Boy zeigte sich mal wieder undiszipliniert, streckte während

einer Spielunterbrechung im ersten Drittel Markus Kink mit seinem Schläger

nieder und wurde folgerichtig von Schiedsrichter Rademaker per Spieldauer zum

Duschen geschickt. Jackson frustriert: „Ich habe ihm oft genug erklärt, wie die

Unparteiischen in der DEL pfeifen. Aber er scheint es nicht zu verstehen.“