Metro Stars auf dem Weg nach oben

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
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„Das wurde aber auch wirklich höchste Zeit. So eine lange Torflaute habe ich in meiner ganzen Laufbahn noch nicht erlebt“, atmete Tore Vikingstad nach dem 3:2-Penaltysieg gegen die Eisbären auf. Der Norweger hatte zuvor den endscheidenden Schuss gegen den Tabellenzweiten Berlin verwandelt und erhielt im VIP-Zelt viele Glückünsche der Fans. Tore hatte nach seinem ersten Treffer im elften Saisonmatch richtig Spaß. Da tat dem Center auch der gebrochene kleine Finger nicht mehr weh.

Seine Metro Stars sind nach einem schwachen Saisonstart mit nur zwei Siegen aus sieben Spielen wieder in die Spur gekommen. Durch Vikingstads Tor landeten die Düsseldorfer schon den vierten Sieg aus den letzten sechs Partien. „Das war unsere beste Saisonleistung. Jetzt geht es wieder nach oben“, jubelte Kapitän Trond Magnussen nach dem starken Auftritt gegen den Titelfavoriten. „Eigentlich hätten wir sogar in den 60 Minuten gewinnen - und alle drei Punkte holen müssen.“ Das sah auch DEG-Trainer Michael Komma so: „Wenn wir einen echten Torjäger hätten, wäre das Spiel schon nach dem ersten Drittel für uns entschieden gewesen. Nach dem unnötigen 2:2 hatte ich ernsthaft Sorgen, dass wir die Partie sogar noch verlieren könnten.“ Denn nach dem bösen Patzer von Jeff Tory zu Beginn des letzten Dritttels waren die Berliner dem dritten Treffer näher als die Düsseldorfer.

Doch diesmal behielt die DEG im Penaltyschießen die Nerven und hatte die Nase vorn. Vor allen Dingen dank Andrej Trefilov. Der derzeit glänzend aufgelegte Goalie, der allein im letzten Drittel elf hochkarätige Gäste-Schüsse entschärfte, hielt vier von fünf Berliner Penaltys. „Andrej ist in toller Form. So brauchen wir ihn“, lobte Komma seinen Ausnahme-Torwart, „um endlich in der Tabelle nach oben zu klettern.“

Dafür brauchen die Metro Stars, die bereits am Samstag nach Freiburg reisten, (18.30 Uhr) gegen die Wölfe einen Sieg. Besonders motiviert beim Liga-Letzten ist der Ex-Düsseldorfer Leo Stefan, der bei den Breisgauern Kapitän und Führungsspieler ist. "Wir haben ja schon in Hannover gesehen, wie motiviert die Ex-Spieler gegen die DEG sind. Wir brauchen eine konzentrierte Leistung, um drei Punkte mitzunehmen", erklärte Komma. Eine stärkere Vorstellung fordert Eisbären-Coach Pierre Pagé vor dem Duell gegen Tabellenführer Frankfurt. "Die DEG war hungriger und hat verdient gewonnen. Wir haben nur im letzten Drittel die nötige Intensität gezeigt. Das reicht aber nicht, um zu gewinnen", kritisierte Pagé.

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