Metro Stars: Auch die zweite Heimpartie verloren - 1:3 gegen Nürnberg

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
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Mit hängenden Köpfen verließen die Spieler die Kabine, die meisten Cracks schlichen sich durch den Hinterausgang an den Fans vorbei nach draußen. Der Frust saß bei den DEG Metro Stars nach der zweiten Heimpleite in Folge tief. „Wir wollten unbedingt drei Punkte für unsere Anhänger holen, hatten uns unheimlich viel vorgenommen. Doch geklappt hat nicht viel“, schüttelte Alexander Jung nach der verdienten 1:3-Niederlage gegen die Nürnberg Ice Tigers den Kopf. Der Keeper, der erstmals für Andrej Trefilov zwischen den Pfosten stand, war selbst nicht zufrieden mit seiner Leistung. „Wir haben nicht gut gespielt. Es war ja nicht so, dass wir nicht wollten, aber Nürnberg war einfach besser. Ich bin sehr enttäuscht.“

Ähnlich erging es Klaus Kathan. Am Freitag war der Nationalspieler noch der Held, gestern ging der Stürmer wie seine Kollegen unter. „Wenn man nur ein Tor schießt, kann man nicht gewinnen. Wir haben immer noch große Probleme im Powerplay. Da agieren wir viel zu kompliziert“, analysierte der 27-Jährige. „Nürnberg war eine halbe Stunde klar besser, wir wollten das Glück erzwingen, hatten Pech bei fünf Aluminiumtreffern. Ich hoffe, wir bekommen nun keinen Heimkomplex.“

Denn zum zweiten Mal in der noch jungen Spielzeit verpatzten die Metro Stars die Kür. Auswärts jeweils gesiegt, zwei Tage darauf in der eigenen Arena verloren. Die Fans quittierten die durchschnittliche Vorstellung mit Pfiffen und machten ihrem Ärger Luft. „Und so spielt ihr die Halle leer“, skandierten die rot-gelben Anhänger. Tommy Jakobsen kann den Unmut verstehen, stellt aber auch klar. „Klar, die Fans wollen daheim Erfolge feiern. Wir haben zwar nicht so als Mannschaft gekämpft wie in Mannheim, aber dürfen jetzt nicht in Panik verfallen. Das wäre fatal. Wir werden schon bald ein Heimspiel gewinnen.“ Und die Pfiffe? „Die überhört man einfach. Da macht man die Ohren zu und versucht es weiter.“ (S. Schmieder)

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