Metro Stars: Arbeitssieg gegen Freiburg

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
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Die DEG Metro Stars haben die erste Niederlage nach zuvor sieben Siegen gut verdaut. Zwei Tage nach der 2:5-Niederlage bei Spitzenreiter Eisbären Berlin gelang der Mannschaft von Trainer Michael Komma ein 4:2-Arbeitserfolg gegen das DEL-Kellerkind Freiburger Wölfe. Durch den achten Heimtriumph in Serie festigten die Düsseldorfer ihre Playoff-Ambitionen.

Vor 5857 Fans an der Brehmstraße taten sich Gastgeber über die 60 Minuten außerordentlich schwer, bis die drei Punkte eingefahren waren. Zwar brachte Martin Hohenberger im Fallen mit seinem zweiten Saisontreffer den Favoriten früh in Front, doch die DEG verpasste die frühe Entscheidung mit einem zweiten Treffer. Möglichkeiten zum 2:0 gab es zuhauf, das Tor fiel jedoch nicht. Die schlechte Chancenverwertung rächte sich noch im ersten Durchgang. Einen der wenigen Entlastungsangriffe nutzten die Gäste prompt zum Ausgleich. Dany Bousquet verwertete per Rückhandschlenzer zum 1:1.



Im zweiten Durchgang kam es für die Breisgauer sogar noch besser. Die DEG drückte auf die Führung, das Tor erzielten die Freiburger. Erneut traf Bousquet, nachdem die Metro Stars zuvor beste Gelegenheiten nicht an Rotislav Haas unterbringen konnte. Der Wölfe-Keeper war bereits im ersten Spiel der Freiburger Matchwinner, als er beim 2:1-Sieg nach Penaltyschießen 64 Schüsse der DEG vereitelte.

Doch die Moral der Düsseldorfer war nicht angekratzt. Nachdem Mike Pellegrims eine Strafzeit abgebrummt hatte, markierte der Verteidiger neun Sekunden später das 2:2. Der Belgier profitierte dabei von einem Wölfe-Abwehrspieler, der die Scheibe ins eigene Netz bugsierte. 92 Sekunden vor Drittelende schaffte Pat Mikesch nach toller Vorarbeit von Fabian Brännström die zweite Führung der Metro Stars. Martin Hohenberger mit seinem zweiten Treffer machte alles klar. "Wir haben uns sehr schwer getan, weil wir unsere vielen Chancen nicht genutzt haben", analysierte Kapitän Trond Magnussen. "Aber wir haben auch nach dem Rückstand nie aufgegeben und drei wichtige Punkte geholt."



Tore:

1:0 Hohenberger (6.)

1:1 Bousquet (15.)

1:2 Bousquet (29.)

2:2 Pellegrims (34.)

3:2 Mikesch (39.)

4:2 Hohenberger (53.)

Zuschauer: 5857

Schiedsrichter: Awizus (Berlin)

Strafminuten: DEG 18, Freiburg 26


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