Metro Stars: 4:3-Sieg im Spitzenspiel gegen Ingolstadt

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Die DEG Metro Stars haben einen Start nach Maß ins neue Jahr

gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson besiegte nach hochklassigen 60

Minuten Spitzenreiter Ingolstadt mit 4:3 und vergoldete somit den

Prestigeerfolg bei den Krefeld Pinguinen vom vergangenen Freitag. „Das war ein

Spieltag nach unseren Vorstellungen. Wir haben den Abstand nach oben verkürzt

und auf Rang neun vergrößert“, freute sich DEG-Manager Lance Nethery.


Von 5961 Fans an der Brehmstraße zeigten sich die Hausherren

von Beginn an bissig und zweikampfstark. Der Lohn für die Bemühungen stellte

sich bereits nach 28 Sekunden ein, als Todd Reirden am schnellsten schaltete

und Torwart Jimmy Waite bezwang. Mit der Führung im Rücken hatten die Metro

Stars noch lange nicht den Torhunger gestillt. Jeff Tory, der sieben Spiele auf

ein eigenes Erfolgserlebnis warten musste, erhöhte in Überzahl auf 2:0.

Die Anhänger erhofften sich nach sieben Minuten bereits

einen Kantersieg, doch die Panther zeigten in der Folge, warum sie seit Wochen

an der Tabellenspitze stehen. Innerhalb von nur drei Minuten glichen Doug Ast

und Craig Ferguson für die Bayern aus.


Es entwickelte sich in der Folge ein rasantes Spiel mit

vielen Torchancen und Strafzeiten. Schiedsrichter Martin Reichert wendete die

verschärften Regeln konsequent an und schickte die Akteure für Haken,

Behinderung, Halten und Stockschlagen vom Eis. Das Überzahlspiel war dann auch

für die DEG der Schlüssel zum wichtigen Heimdreier. Denn im letzten Drittel

sorgten Klaus Kathan in seiner 500. DEL-Partie sowie Tore Vikingstad im

Powerplay für zwei Treffer und die 4:2-Führung. Zwar verkürzte Christoph

Höhenleitner noch einmal für Spannung, doch dank eines starken Alexander Jung

im Tor und einer starken kämpferischen Vorstellung blieben die Punkte verdient in

Düsseldorf. „Ich bin sehr zufrieden mit der Vorstellung meiner Mannschaft. Sie

hat die Überzahlmöglichkeiten gut und konsequent genutzt“, erklärte Trainer Don

Jackson. Auch Klaus Kathan war glücklich: „Das war natürlich eine tolles

Jubiläum für mich. Wir haben den Tabellenführer geschlagen und einen guten

Start ins neue Jahr erwischt. Aber wir müssen auf dem Boden bleiben und oben

dran bleiben. Denn noch haben wir nichts erreicht.“

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