Meister schlägt Ligaprimus - Eisbären entscheiden Partie schon nach 25 SekundenDeutsche Eishockey Liga kompakt

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Adler Mannheim – ERC Ingolstadt 4:2 (0:2, 1:0, 1:2)

Der Meister schlägt den Ligaprimus. Der ERC Ingolstadt fügte mit dem 4:2-Erfolg den Adler Mannheim die erste Heimniederlage (die vierte Niederlage insgesamt) in der aktuellen Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zu. Bereits in der zehnten Spielminute lagen die Ingolstädter mit 2:0 in Führung, mehr als zwei Anschlusstreffer gelang den Mannheimern aber nicht, zumal die Gäste darauf immer eine Antwort fanden. Trotzdem ziehen die Adler an der Tabellenspitze weiter ihre Kreise.
Tore: 0:1 Aaron Brocklehurst (3:51), 0:2 Jean-Francois Boucher (9:04), 1:2 Matthias Plachta (29:21), 1:3 Petr Taticek (49:43), 2:3 Daniel Richmond (53:22/PP1), 2:4 Jean-Francois Boucher (58:51/EN)
Zuschauer: 11.376

Eisbären Berlin – Grizzly Adams Wolfsburg 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)

Balsam für die Eisbären-Seele! Nach der Niederlagenserie von vier Spielen in Folge haben sich die Berliner mit fünf Punkten aus den letzten beiden Spielen wieder aus der Deutschland-Cup-Pause zurückgemeldet. Nach dem 4:3 n.P. bei den Hamburg Freezers gewannen die Eisbären ihre Partie am Sonntag-Nachmittag mit 1:0 gegen die Grizzly Adams Wolfsburg. Bereits nach 25 Sekunden hatte Antti Miettinen mit dem einzigen Treffer des Tages die Partie entschieden und verschaffte auch den zuletzt wegen des Misserfolges bei den Fans in Misskredit geratenen Eisbären-Chefcoach Jeff Tomlinson wieder etwas mehr Luft.
Tore: 1:0 Antti Miettinen (0:25)
Zuschauer: 12.960

Schwenninger Wild Wings – Düsseldorfer EG 1:4 (0:2, 1:1, 0:1)

Ohne Probleme präsentierte sich die Düsseldorfer EG im Schwarzwald bei den Schwenninger Wild Wings. Mit 4:1 gewann die DEG dort die Partie. Bei den Wild Wings setzt sich der Abwärtstrend weiter fort – die Schwenninger verloren bereits ihr achtes Spiel in Folge.

Tore: 0:1 Robert Collins (1:54/PP1), 0:2 Alexander Preibisch (3:39), 0:3 Stephan Daschner (21:21/PP1), 1:3 Jonathan Matsumoto (37:39), 1:4 Ken Andre Olimb (45:23)
Zuschauer: 4.437

EHC Red Bull München – Hamburg Freezers 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)

In einem unterhaltsamen Spiel in München hatten die Hausherren mehr Chancen, aber Hamburg die besseren. Morten Madsen (16.) schoss die Freezers in Front und Kevin Clark (22.) legte kurz nach der ersten Pause nach. Die Red Bulls verpassten es in der Folge, nach einer Großen Strafe gegen Garrett Festerling die Räume für den Anschluss zu nutzen. Im Schlussabschnitt warfen die Bayern alles nach vorn und schnürten die Gäste über weite Phasen in deren Endzone ein. Dimitrij Kotschnew war jedoch ein sicherer Rückhalt und hielt sein erstes Shutout der Saison fest. Thomas Oppenheimer traf mit einem Schuss in das verwaiste Red Bulls-Gehäuse zum 3:0-Endstand aus Sicht der Freezers.

Tore: 0:1 Morten Madsen (15:36), 0:2 Kevin Clark (21:22), 3:0 Thomas Oppenheimer (56:32/EN)
Zuschauer: 3.716

Augsburger Panther – Iserlohn Roosters 1:4 (0:1, 0:2, 0:1)

In einem ausgeglichenen Spiel in Augsburg waren es die Roosters, die vorlegten. Mike York (9.) brachte die Scheibe zur Führung über die Linie. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie temporeich und mit zahlreichen Chancen, aber nur die Roosters zeigten sich vor dem Kasten abgebrüht. Brodie Dupont (25.) und Ryan Button nur eine Minute später nutzten zwei Powerplays für die Vorentscheidung. Die Panther witterten mit dem Anschlusstreffer durch Braden Lamb 42 Sekunden nach dem Start des letzten Durchgangs noch einmal Morgenluft, aber der Emptynetter von Derek Whitmore aus der 56. Spielminute markierte den 4:1-Endstand.

Tore: 0:1 Mike York (8:59), 0:2 Brodie Dupont (24:25/PP1), 0:3 Ryan Button (25:56/PP1), 1:3 Braden Lamb (40:42), 1:4 Derek Whitmore (56:42/EN)
Zuschauer: 4.482

Thomas Sabo Ice Tigers – Krefeld Pinguine 3:2 (0:0, 1:2, 2:0)


Nach einem torlosen ersten Durchgang schoss Martin Schymainski die Pinguine in Nürnberg vor über 4.000 Zuschauern in Führung, doch nur 37 Sekunden später hatte Steven Reinprecht die Antwort der Ice Tigers parat. In der Folge ging es munter hoch und runter und Daniel Pietta nutzte schließlich eine Gelegenheit zur erneuten Führung für Krefeld. Der Schlussabschnitt gehörte jedoch den Gastgebern. James Thomas Wyman glich für Nürnberg aus und in Überzahl besorgte Corey Locke den 3:2-Endstand.

Tore: 0:1 Martin Schymainski (22:59), 1:1 Steven Reinprecht (23:36), 1:2 Daniel Pietta (33:24), 2:2 James Thomas Wyman (52:13), 3:2 Corey Locke (55:58/PP1)
Zuschauer: 4.090

Straubing Tigers – Kölner Haie 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)

Der 13. zu Gast beim 14.: Den Kontrahenten war in Straubing anzumerken, Fehler unbedingt vermeiden zu wollen. Entsprechend waren gute Chancen Mangelware. Erst im zweiten Abschnitt zog das Tempo merklich an. In Überzahl beendete Philip Gogulla (27.) eine 190:07 Minuten andauernde Torflaute der Haie. Zudem war es das erste Powerplay-Tor der Domstädter nach vier Spielen. Der Rückstand war dann der Weckruf für die Tigers, die immer wieder gefährlich vor Haie-Goalie Danny aus den Birken auftauchten – letztlich ohne Erfolg. Am knappsten dran am Ausgleich war Blaine Down, der jedoch am Gestänge scheiterte (42.). Straubing drückte weiter in Richtung Kölner Tor, aber aus den Birken war an diesem Sonntag nicht zu überwinden und fuhr sein erste "zu Null" der Saison ein. Als die Tigers mit sechs Feldspielern alles auf eine Karte setzten, traf Alexander Weiß zur Entscheidung in das leere Gehäuse.

Tore: 0:1 Philip Gogulla (26:37/PP1), 2:0 Alexander Weiß (EN)
Zuschauer: 4.096


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Donnerstag 15.09.2022
Kölner Haie Köln
- : -
EHC Red Bull München München