Meister Berlin übernimmt rote Laterne – Kantersieg für Wild WingsDEL kompakt

Lesedauer: ca. 4 Minuten

Thomas Sabo Ice Tigers – Adler Mannheim 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)

Der Name hielt, was er versprach. Es war ein wirkliches Topspiel, das man in Nürnberg zu sehen bekam. Evan Kaufmann brachte die Franken früh in Führung. Als dann Ryan Caldwell nach einem Check gegen den Kopf mit einer fünf plus Spieldauerstrafe die Partie verlassen musste, nutzte Jochen Hecht die Gelegenheit zum Ausgleich. In den letzten Sekunden vor der ersten Pause holte jedoch Fredrik Eriksson die Führung zurück nach Nürnberg. Im Mitteldrittel rasselte Jonathan Rheault unglücklich mit Christoph Ullmann zusammen. Dabei platzt Rheault die Unterlippe auf und er verlor so viel Blut, dass sogar die Eismaschine zum Einsatz kommen musste. Rheault musste ins Krankenhaus. Erster Verdacht: Kieferbruch. Mit dem Toreschießen machten dann aber die Ice Tigers weiter. In doppelter Überzahl traf James Pollock. Im Schlussdrittel drückten die Adler, doch mit dem Tor von Steven Rupprich zogen die Nürnberger weiter davon und markierte damit auch den Endstand in einer Klassepartie. Zuschauer 5.009.

Eisbären Berlin – Straubing Tigers 2:4 (1:2, 1:1, 0:1)

In Berlin gab es bereits in der Anfangsphase das erste Tor. Julian Talbot brachte die Eisbären in Front. Doch mit der ersten Strafe für die Hausherren, gab es auch das erste Tor der Gäste. Tobias Wörle konnte Rob Zepp aus zentraler Position überwinden. Im Verlauf hatten die Berliner einige Chancen, doch kurz vor der Pause brachte Blaine Down die Niederbayern erstmals in Führung. In Überzahl lief es für die Tigers nicht schlecht, denn der gebürtige Berliner René Röthke konnte im Mitteldrittel die Führung im Powerplay ausbauen. Alex Trivellato war es, der den Hauptstadtclub wieder in Schlagweite brachte. Im Schlussdrittel waren die Berliner um den Ausgleich bemüht, doch die nennenswerten Chancen hatten vor allem die Straubinger Andy Canzanello und Sandro Schönberger. Den Schlusspunkt setzte Laurent Meunier ins verlassene Tor in der Schlussminute. Zuschauer 13.900.

Schwenninger Wild Wings – Augsburger Panther 8:0 (2:0, 3:0, 3:0)

Zweimal Überzahl, zweimal Nicholas. Das erste Powerplay-Tor der Schwäne geht auf das Konto von Nicholas Johnson, das Zweite machte Nicholas Petersen. Die beste Chance für die Gäste hatte Ivan Ciernik, doch sein Schuss landete an der Latte. Das nächste Nicholas-Tor gab es kurz nach Wiederbeginn. Diesmal war es erneut Johnson. In Augsburg musste man der Verzweiflung nahe sein. Vorne trafen die Stürmer nicht und ließen beste Chancen aus und hinten schepperte es zum vierten Mal. Ganz ohne einen Nicholas konnte auch das Tor von Morten Green nicht sein, den Petersen gab die Vorlage. Erst beim fünften Schwenninger Tor durch Philipp Schlager war erstmals kein Nicholas beteiligt. Im Schlussabschnitt kam Patrick Ehelechner für Markus Keller ins Augsburger Tor. Das brachte aber nicht viel. Erst drehte Mirko Sacher den Zeiger einen weiter, natürlich mit Nicholas-Beteiligung - Nicholas Johnson. Und zum Endstand trafen Marcel Rodman und Thomas Pielmeier, beide ohne Nicholas. Zuschauer 4.551.

Düsseldorfer EG – Iserlohn Roosters 4:1 (2:0, 2:0, 0:1)

Ein frühes und ein spätes Tor brachte das erste Drittel in Düsseldorf mit sich. Bereits in der dritten Minute erzielte Justin Bostrom die Führung in Überzahl. Andreas Martinsen erhöhte neun Sekunden vor der Pause. Der Lauf der DEG ging auch im Mitteldrittel weiter. Niki Mondt machte es in Überzahl und Justin Bostrom durfte zum zweiten Mal einnetzten. Mitunter ging es aber auch hoch her. Schiedsrichter Georg Jablukov und Ramin Yazdi mussten fünfmal eine zehnminütige Disziplinarstrafe aussprechen. Im Schlussdrittel konnte nur noch Alexander Foster verkürzen. Der Sieg der DEG geht aber auch auf das Konto einen herausragenden Bobby Goepfert. Zuschauer 4.557.

EHC Red Bull München – Kölner Haie 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)

Nicht langweilig, aber trotzdem keine Tore. München tat sich nach der Klatsche am Freitag noch etwas schwer, was die Kölner aber nicht in Zählbares ummünzen konnten. Weil aber aus Sicht des Münchner Anhangs viel zu wenig passierte, gab es kurz vor Ende des Eröffnungsdrittels erste Pfiffe gegen die Bullen. Der Spielverlauf im Mitteldrittel förderte das Verhältnis Mannschaft - Fans nicht wirklich. Nach den verdienten Toren der Kölner Andreas Falk und Rok Tičar hatten die Oberbayern „die Schnauze voll“. Im Schlussdrittel begannen erneut die Gäste druckvoll. Marcel Ohmann war es dann, der einen Abpraller von Jochen Reimer zum dritten Kölner Streich nutzen konnte. In den letzten Minuten gab es gegen München auch noch einen Penalty. Doch Philip Riefers scheiterte an Jochen Reimer, der bester Münchner war und die Niederlage überschaubar hielt. Zuschauer 3.129.

ERC Ingolstadt – Hamburg Freezers 5:1 (1:0, 2:1, 2:0)

Vor dem Spiel wurde Patrick Köppchen für sein 700. DEL-Spiel geehrt. Davon ist Alexander Oblinger noch ein gutes Stück entfernt, trotzdem kann er einen bösen Scheibenverlust von Hamburgs Julian Jacobsen eiskalt zur frühen Führung ausnutzen. Die zweiten zwanzig Minuten standen vor allem im Zeichen von Tim Conboy. Mit einem Doppelschlag binnen 69 Sekunden brachte der US-Boy seine Panther auf die Siegesstraße. Die Freezers gaben das Spiel so früh jedoch nicht verloren und kamen in Überzahl durch  Thomas Oppenheimer wieder heran. Mit dem nächsten Doppelschlag war dann aber die Entscheidung gefallen. Erst traf Thomas Greilinger in Unterzahl und 41 Sekunden später war es Jean-Francois Boucher. Die Nordlichter finden sich nach dieser Niederlage auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Zuschauer 2.771.


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DEL Hauptrunde

Dienstag 04.10.2022
Kölner Haie Köln
5 : 0
Fischtown Pinguins Bremerhaven
Mittwoch 05.10.2022
Bietigheim Steelers Bietigheim
- : -
ERC Ingolstadt Ingolstadt
Donnerstag 06.10.2022
Iserlohn Roosters Iserlohn
- : -
Kölner Haie Köln
Freitag 07.10.2022
ERC Ingolstadt Ingolstadt
- : -
Eisbären Berlin Berlin
Fischtown Pinguins Bremerhaven
- : -
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Löwen Frankfurt Frankfurt
- : -
Düsseldorfer EG Düsseldorf
EHC Red Bull München München
- : -
Bietigheim Steelers Bietigheim
Augsburger Panther Augsburg
- : -
Adler Mannheim Mannheim
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
- : -
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
Sonntag 09.10.2022
Eisbären Berlin Berlin
- : -
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
- : -
EHC Red Bull München München
Bietigheim Steelers Bietigheim
- : -
Augsburger Panther Augsburg
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
- : -
Löwen Frankfurt Frankfurt
Kölner Haie Köln
- : -
Straubing Tigers Straubing
Adler Mannheim Mannheim
- : -
Fischtown Pinguins Bremerhaven
Düsseldorfer EG Düsseldorf
- : -
ERC Ingolstadt Ingolstadt
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