Matsumoto führt Schwenningen auf die SiegerstraßeWild Wings besiegen Olten mit 5:0 beim Dolomiten-Cup

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Der Südtiroler Stefan Mair musste bei seiner Rückkehr nach Südtirol als Coach von Schwenningen auf zwei bekannte Gesichter im italienischen Eishockey verzichten: Der langjährige Bozner MacGregor Sharp fehlte ebenso, wie der Rittner Meister-Crack Ryan Ramsey. Auch der angeschlagene Sean O’Connor musste sich unter die rund 500 Zuschauer im Rienzstadion mischen. Bei Olten fehlten Tim Weber und Martin Wüthrich.

Nichtsdestotrotz  entwickelte sich von Beginn an ein schnelles und ansehnliches Spiel. Das Match hatte besonders im ersten Durchgang selten Freundschaftsspielcharakter. Für das erste richtige Highlight sorgte Jon Matsumoto, der die Wild Wings in der fünften Spielminute mit einem Abstauber in Führung brachte. Der Traditionsklub aus dem Schwarzwald blieb auch in der Folge am Drücker und drängte den Schweizer Zweitligisten weit vor dessen Gehäuse. Erst mit Fortdauer der Begegnung konnten sich die Eidgenossen aus der Umklammerung befreien. Sie versuchten in erster Linie durch schnelle Gegenstöße zum Torerfolg zu kommen. So auch in der 14. Minute als Shayne Wiebe mit einem Pfostenknaller am Ausgleich vorbeischrammte. Schwenningen zeigte sich jedoch wenig beeindruckt und erhöhte noch vor der ersten Drittelsirene auf 2:0. Simon Danner netzte 38 Sekunden vor der Pause ein.

Im zweiten Spielabschnitt versuchte Olten mit Vehemenz ins Spiel zurückzufinden, allerdings stellte sich ihnen Wild-Wings-Goalie Pätzold in den Weg. Der DEL-Klub hielt hinten dicht und versuchte gleichzeitig die sich bietenden Freiräume zu nutzen, dabei verließen sie sich in erster Linie auf den brandgefährlichen Matsumoto. Er war es, der die Führung der Mair-Truppe in der 38. Minute auf 3:0 ausbaute – sehr zur Freude der zahlreichen blau-weißen Fans im Brunecker Eisstadion.

Nach dem letzten Seitenwechsel ließen beide Teams die Zügel etwas schleifen. Die frühe Phase der Saisonvorbereitung machte sich auf dem Eis bemerkbar. Olten war zwar bemüht, doch Torerfolg sprang keiner heraus. Auf der Gegenseite avancierte der überragende Matsumoto immer mehr zum Alleinunterhalter: In der 45. Minute brachte er Schwenningen mit seinem vierten Treffer definitiv auf die Siegerstraße. Danach wurde das Spiel rauer und zerfahrener, folglich waren hochkarätige Torchancen Mangelware. Einzig Alexander Dück sorgte nochmal für einen Höhepunkt. Er trieb das Ergebnis weiter in die Höhe und fixierte am Ende den 5:0-Endstand. Der Schwenninger Auftaktsieg beim DolomitenCup war somit unter Dach und Fach. Als beste Spieler der Begegnung wurden Shayne Wiebe (Olten) und - wie könnte es anders sein - Jon Matsumoto (Schwenningen) ausgezeichnet.

Die Wild Wings stehen bereits am Donnerstag erneut auf dem Eis. In Neumarkt geht ab 20.30 Uhr das Kräftemessen mit dem norwegischen Spitzenklub Lorenskog über die Bühne.


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