Mathias Trettenes wechselt nach KrefeldNorwegischer Nationalspieler spielt für die Pinguine

Mathias Trettenes spielt künftig für die Krefeld Pinguine. (Foto: dpa)Mathias Trettenes spielt künftig für die Krefeld Pinguine. (Foto: dpa)
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„Mit Mathias bekommen wir einen schnellen Spieler, der sowohl Mittel- als auch Außenstürmer spielen kann. Er verfügt über große Spielintelligenz und Spielmacherqualitäten, was uns gerade auch in Überzahlsituationen helfen wird. Wir glauben, dass er ein besserer Spieler ist als dies seine letztjährige Statistik vermuten lässt. Zuletzt konnten wir ihn in Paris bei den Weltmeisterschaften beobachten. Am 19. Juni wird er bereits für eine Trainingswoche nach Krefeld kommen, um Teamkollegen und das neue Umfeld kennen zu lernen“, so Cheftrainer Rick Adduono über den 1,80 Meter großen und 81 Kilogramm schweren Neuzugang.

Mathias Trettenes wurde in Stavanger geboren und wechselte 2008 erstmals nach Schweden, wo er zwei Jahre im U18-Team von MODO Hockey ausgebildet wurde. Zur Saison 2011 kehrte er nach Norwegen zurück und konnte sich sogleich im Seniorenteam der Stavanger Oilers durchsetzen. „Der Wechsel nach Schweden ist für meine Entwicklung wichtig gewesen und hat mich bestens auf den Sprung in den Seniorenbereich vorbereitet. Fünf Jahre in meiner Heimatstadt Stavanger mit den Oilers zu spielen, der Gewinn von fünf norwegischen Meisterschaften sowie des Kontinentalcup 2014 machen diese Jahre natürlich zu einer außergewöhnlichen Zeit. Letzte Saison in Schweden ist es für mich nicht optimal gelaufen. Der Wechsel in die DEL zu den Pinguinen ist der nächste Schritt in meiner Entwicklung. Ich bin gespannt auf eine neue Liga und Spiele im König-Palast vor der schwarz-gelben Wand, von der ich schon einiges gehört habe“, freut sich Mathias Trettenes auf die neue Herausforderung in Krefeld.

Für die Stavanger Oilers hat der Neuzugang zwischen 2011 und 2016 insgesamt 187 Vorrundenspiele mit 56 Toren, 90 Vorlagen, 146 Strafminuten sowie einem Wert von + 93 in der Plus-Minus-Statistik vorzuweisen. Zudem kommen 80 Play-off-Spiele mit zehn Toren, 21 Vorlagen, 40 Strafminuten und einem Wert von + 19 hinzu. Neben den A-Länderspielen für sein Heimatland hat er auch an einer U18- sowie an zwei U20-Weltmeisterschaften für Norwegen teilgenommen. „Mathias hat drei A-Weltmeisterschaften in Serie gespielt und bewiesen, auf hohem Niveau agieren zu können. Vor seinem Wechsel in die Allsvenskan hat er in Stavanger in einer Sturmreihe mit Tommy Kristiansen gespielt, was ausgezeichnet funktioniert hat. Seine Flexibilität sowohl als Mittel- wie auch als Außenstürmer eingesetzt werden zu können gibt unserem Trainerteam Optionen bei der Reihenzusammenstellung. Neben Mathias ist diese Flexibilität in den vorderen Reihen auch bei Daniel Pietta und Marcel Müller gegeben“, gibt der Sportliche Leiter Matthias Roos Einblick in die Kaderplanung bzw. mögliche Reihenzusammenstellung.