Martin Hyun: Der erste Deutsch-Koreaner in der DEL?

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Vor knapp sieben Jahren kehrte Martin Hyun Deutschland den Rücken, um seine Zelte in Nordamerika aufzuschlagen.

Damals war der gebürtige Krefelder mit koreanischen Wurzeln 17 Jahre alt und jüngster Akteur im Kader der Krefeld Pinguine. Seine Stationen gingen über

Minnesota, New York und Vermont nach Brüssel. Der Draht zu den Krefeld Pinguinen wurde dabei nicht verloren, sondern Hyun war ständiger

Trainingsgast während der Semesterferien oder zur Weihnachtszeit bei den Pinguinen. Vor zwei Jahren trainierte Hyun sogar mit den Düsseldorfer Metro Stars unter Regie von Michael Komma.

In Insiderkreisen wird gemunkelt, dass einige Vereine, die schon längst mit den Personalplanungen für die kommende Saison beschäftigt sind, ein Auge auf Hyun geworfen haben. Zur Zeit spielt Hyun in der Premier Division in Belgien für die Leuven Chiefs. Dort studiert er auch für sein "Master of Arts degree in International Relations".

Für die DEL würde dies ein historischer Tag sein, denn Hyun wäre der erste Deutsch Koreaner, der in der DEL spielen würde. In der NHL gab es zwei Spieler

mit Koreanischer Abstammung, die für Furore gesorgt haben - Jim Paek, der zu seinen Zeiten als Pittsburgh Penguin einmal Stanley Cup gewann und Richard Park, der heute für die Minnesota Wild spielt. Hyun's Eltern kamen während der 70er Jahren via Sued Korea nach Deutschland und weilen schon sein über drei Jahrzehnten in Deutschland. In Krefeld erblickte 1979 Martin Hyun das Licht der Welt und mit fünf Jahren begann seine Eishockey Karriere bei seinem

Heimatverein Krefeld Pinguine.


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