Mark French neuer Cheftrainer des ERC IngolstadtZuletzt Co-Trainer in der KHL

Mark French war zuletzt für Metallurg Magnitogorsk tätig. (Foto: dpa/picture alliance)Mark French war zuletzt für Metallurg Magnitogorsk tätig. (Foto: dpa/picture alliance)
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In der abgelaufenen Saison wurde er als Co-Trainer bei Metallurg Magnitogorsk Vizemeister in der Kontinental Hockey League (KHL). Bei den Oberbayern hat er einen Einjahresvertrag unterschrieben.

„In den langen Gesprächen, die ich mit Mark geführt habe, wurde sehr schnell deutlich, dass wir die gleiche Philosophie von schnellem, attraktivem und erfolgreichem Eishockey verfolgen. Mark ist ein sehr detailorientierter und fleißiger Trainer, der seine Vorstellungen und Ideen hervorragend kommuniziert. Dieser Aspekt war mir sehr wichtig. Zudem ist er ein Familienmensch und wird mit seiner Art sowie seinem Charakter sehr gut zum ERC passen“, sagt ERC-Sportdirektor Tim Regan.

Bereits im Alter von 25 Jahren startete French seine Trainerkarriere, als er 1996 an der Brock University im kanadischen St. Catharines den Posten als Co-Trainer übernahm. Bereits in der Folgesaison wurde der Kanadier zum Chefcoach befördert, ehe er von 1999 bis 2002 in der Ontario Hockey League (OHL) als Assistent des General Managers und des Headcoaches fungierte. Insgesamt sammelte er im Verlauf seiner Karriere in den Top-Drei Juniorenligen Kanadas sechs Jahre lang Erfahrung als Cheftrainer.

Über sein Engagement bei Wichita Thunder (CHL) kam er 2008 zu seiner ersten Station im Profi-Eishockey. Als Co-Trainer des AHL-Clubs Hershey Bears gewann er 2009 an der Seite von Bob Woods, der aktuell Assistent beim NHL-Club Minnesota Wild ist, die Meisterschaft und wiederholte den Titelgewinn mit dem Farmteam der Washington Capitals nur ein Jahr später als Headcoach. Seine erste EuropaErfahrung machte French in der Saison 2013/14 als Cheftrainer des damaligen KHL-Clubs Medvescak Zagreb. Von 2017 bis 2019 leitete er zudem die Geschicke beim Schweizer NLA-Team Fribourg-Gotteron. Als Assistent von Ilya Vorobyov, zweimaliger Meistertrainer und ehemaliger russischer Nationaltrainer (Olympia-Gold 2018), coachte der Kanadier Metallurg Magnitogorsk in der abgelaufenen Spielzeit bis ins Playoff-Finale.

„Wenn man sich die Vita von Mark ansieht und außerdem das Feedback auswertet, das ich mir von ehemaligen Weggefährten, Spielern oder gegnerischen Trainern eingeholt habe, erkennt man, dass er sehr viele Kriterien erfüllt, die ich mir von unserem neuen Headcoach erwartet habe. Durch seine Zeit in diversen Juniorenligen verfügt er über Qualitäten im Bereich Spielerentwicklung und hat mehrjährige Europa-Erfahrung gesammelt. Darüber hinaus hat Mark bereits mehrfach bewiesen, dass er das Maximum aus den sich bietenden Möglichkeiten herausholen, seine Teams im Saisonverlauf weiterentwickeln und zum Höhepunkt in Bestform auf das Eis schicken kann“, unterstreicht Regan die Qualitäten des 51-Jährigen.

„Für mich war der ERC die beste Option. Je mehr Werte man persönlich mit der Philosophie des Clubs teilt, desto besser und erfolgreicher funktioniert die Zusammenarbeit. Je mehr ich mit Tim Regan gesprochen habe, desto vorfreudiger war ich auf die Aufgabe“ sagt Mark French. „Persönlich würde ich mich als sehr bodenständigen Menschen bezeichnen. Ich musste mir alles in meiner TrainerKarriere sehr hart erarbeiten und weiß, wo ich herkomme. Ansonsten bin ich ein Familienmensch, der auch versucht, diese familiäre und brüderliche Atmosphäre in der Mannschaft zu etablieren, um gemeinsam erfolgreich zu arbeiten.“


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