Mannheimer Eis zu glatt für die PinguineMannheim - Krefeld 5:1

Ausgerutscht! Mannheim war den Pinguinen diesmal klar überlegen. (Foto: Imago)Ausgerutscht! Mannheim war den Pinguinen diesmal klar überlegen. (Foto: Imago)
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Die Pinguine aus Krefeld zu Gast bei den Adlern aus Mannheim. Ein wichtiges Spiel für die Adler, denn es galt nicht nur die Scharte der Niederlage vom Anfang der Saison in Krefeld auszuwetzen sowie mit einem Sieg die Heimbilanz in der SAP-Arena gegen die Pinguine aufzuhübschen, die ja in der letzten Saison ihre Spiele in Mannheim gewannen, sondern auch um eine Richtungsbestimmung nach der Niederlage vom Freitag gegen Hamburg, bei der die Adler auf jeden Fall im Mitteldrittel einige Tugenden vermissen ließen, die sie diese Saison bisher auszeichneten.

Und die Richtung zeigte für die Adler in die richtige Richtung. Bereits in der ersten Minute nutzten die Adler ein frühes Power Play zum 1:0. Jonathan Rheault fälschte vor Krefelds Goalie Tomas Duba einen Schuss von Daniel Richmond unhaltbar ins Tor ab. Von da an gab es nur eine Richtung, nämlich die ins gegnerische Drittel, ab und an zu euphorisch. In der neunten Minute waren die Adler zu weit aufgerückt, konnten während eines Turnovers ihre Positionen nicht mehr besetzen, bzw. nach hinten absichern, Daniel Pietta sagte danke und schoss den Ausgleich. Das war es dann auch für die Pinguine im ersten Drittel. Mannheim in allen Belangen überlegen, zusätzlich kam ihnen die wenig körperliche Spielweise der Pinguine entgegen, ließ sich in seinem Spielfluss nicht stören und erhöhte das Ergebnis folgerichtig erst auf 2:0 (14., Martin Buchwieser) und 3:0 (19., Jochen Hecht).

Im Mittelabschnitt nahm Mannheim etwas den Dampf raus, leistete sich ein paar Unaufmerksamkeiten in der Rückwärtsbewegung, dadurch wirkte das Spiel ausgeglichener und Krefeld eröffnete sich dadurch einige wenige Chancen. Mit diesem „Schlendrian“ war es aber nach zehn Minuten vorbei, Mannheim erhöhte wieder die Geschwindigkeit und Aggressivität, ließ die Pinguine nicht mehr unbedrängt ins eigene Drittel, erhöhte den eigenen Angriffsdruck wieder, die ergebnisbezogene Folge war das 4:1. Jonathan Rheault nutzte einen Fehler eines Krefelder Verteidigers hinterm eigenen Tor, schnappte sich die Scheibe, passte zu Kai Hospelt, der würzte sein 600. DEL Spiel mit einem Treffer (36.).

Auch im Schlussabschnitt ließ Krefeld keine Tendenz erkennen, in Mannheim irgendwie ins Spiel zu finden. Die Adler hatten das Spiel jederzeit im Griff. In der 53. Minute beendete Glen Metropolit seine vier Spiele anhaltende Punktelosigkeit und setzte mit dem 5:1 den Schlusspunkt unter eine für die Adler und ihre Zuschauer unterhaltsame Partie (57:19 Schüsse). Die Pinguine konnten sich bei ihrem Torhüter Tomas Duba bedanken, dass sie in der SAP-Arena nicht richtig unter die Räder kamen.

Tore:
1:0 (0:55) Jonathan Rheault (Daniel Richmond, Kai Hospelt/5-4)
1:1 (8:24) Daniel Pietta (Francois Methot, Nicolas St. Pierre)
2:1 (13:40) Martin Buchwieser (Andrew Joudrey, Robert Raymond)
3:1 (18:24) Jochen Hecht (Kai Hospelt, Jonathan Rheault)
4:1 (35:44) Kai Hospelt (Jonathan Rheault, Steven Wagner)
5:1 (52:44) Glen Metropolit (Ronny Arendt, Steven Wagner)

Schiedsrichter: Bauer, Schimm; Linienrichter: Hoppe, Hurtik
Strafen: Mannheim 4, Krefeld 20
Zuschauer: 9607


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