„Man muss nicht jedes Drittliga-Spiel in Schleife zeigen“Stimmen zum 2. DEL Winter Game

DEG-Goalie Tyler Beskorowany stand den Haien mehr als einmal im Weg. Der Torhüter der Gastgeber bot ein starkes Spiel. (Foto: Imago)DEG-Goalie Tyler Beskorowany stand den Haien mehr als einmal im Weg. Der Torhüter der Gastgeber bot ein starkes Spiel. (Foto: Imago)
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Stimmen zum 2. DEL Winter Game:

Niklas Sundblad, Trainer der Kölner Haie: „Das erste Gegentor fiel unglücklich, danach haben wir uns zwei Abwehrfehler geleistet, die die DEG ausgenutzt hat. Wir haben 38 Mal aufs Tor geschossen. Das ist eine gute Quote, aber Tyler Beskorowany hat im Düsseldorfer Tor eine starke Leistung geboten.“

Christof Kreutzer, Trainer der Düsseldorfer EG: „Das war großartig. Zudem waren die drei Punkte sehr, sehr wichtig für uns. Bei dem ganzen Drumherum war es eine gute Sache, dass wir den Fokus nicht verloren haben. Ich bin allerdings froh, dass nun beide Teams eine Woche Pause haben. Ich werde den Jungs noch erklären, dass wir nur ein Spiel gewonnen haben. Für die Zuschauer war das eine tolle Sache, aber auch für die Spieler und für uns Trainer. Es war toll, dabei gewesen zu sein.“

Jochen A. Rotthaus, Geschäftsführer der Düsseldorfer EG: „Das war ein Traumtag für die DEG. Dass es zudem noch drei Punkte gab, war das I-Tüpfelchen für uns. Wir haben für Düsseldorf und die DEG eine gute Visitenkarte abgegeben. Ich hoffe, dass wir mit diesem Spiel unsere Fangemeinde vergrößert haben.“

Travis Turnbull, Stürmer der Düsseldorfer EG: „Das war ein aufregendes Spiel. Gut war, dass wir das 3:0 vorgelegt haben. Es war aber nicht unerwartet, dass die Haie noch einmal zurückgekommen sind. Gut war, dass wir vor dem Spiel bereits in der Esprit-Arena trainieren konnten. Das Eis war etwas anders, aber die Organisatoren haben einen sehr guten Job gemacht. Viele von uns waren vor dem Spiel aufgeregt. An so einem Spiel teilzunehmen, ist eine einmalige Gelegenheit.“

Moritz Müller, Verteidiger der Kölner Haie: „Ich hatte das Gefühl, dass mehr Kölner Fans im Stadion waren und nicht umgekehrt. Das war tolle Werbung fürs Eishockey mit mehr als 50.000 Fans im Stadion und Millionen am Fernsehen. Da sieht man auch, dass man im Fernsehen nicht jedes Fußball-Drittligaspiel in Schleife zeigen muss.“