„Mal sehen, wieviel Benzin noch im Tank ist“Wolfsburg vor dem Halbfinale

Daniar Dshunussow bot gegen Team Canada eine starke Leistung - und hatte wie bei diesem Pfostenschuss in den richtigen Situationen das Glück des tüchtig Arbeitenden. (Foto: swiss-image.ch / Nadja Simmen / Spengler Cup)Daniar Dshunussow bot gegen Team Canada eine starke Leistung - und hatte wie bei diesem Pfostenschuss in den richtigen Situationen das Glück des tüchtig Arbeitenden. (Foto: swiss-image.ch / Nadja Simmen / Spengler Cup)
Lesedauer: ca. 1 Minute

„Mal sehen, wieviel Benzin noch im Tank ist“, augenzwinkerte Fliegauf mit Bliack auf die abendliche Partie gegen die Letten (Freitag, 20.15 Uhr, Eurosport 2). Einer der Matchwinner war freilich Goalie Daniar Dshunussow. „Das war wirklich ausgesprochen gut, braucht man in solchen Spielen aber auch. Er hat die Klasse dazu“, sagt der Wolfsburger Manager. Ein anderes Highlight – neben den souverän verwandelten Penaltys von Kai Hospelt – war der 2:2-Ausgleichshammer von Christopher Fischer, der einen unglaublichen Schlagschuss hinter dem früheren NHL-Keeper Marty Turco im kanadischen Tor unterbrachte. „Christopher kann das. Er müsste noch viel öfter schießen. Das sollte auf jeden Fall noch mehr Selbstvertrauen geben.“

Doch nicht nur die Deutschen im Team waren begeistert, sondern gerade auch die Kanadier in Wolfsburger Diensten. „Das Spiel wurde in Kanada landesweit live übertragen. Bei den Jungs stand das Telefon nach dem Sieg nicht mehr still“, freute sich Fliegauf.

Nun geht es gegen Dinamo Riga aus der KHL. Den Letten unterlagen die Wolfsburger in den Gruppenspielen mit 1:3. „Da war das erste Drittel nicht so gut, danach aber stimmte die Leistung“, hofft Fliegauf darauf, dass vielleicht noch eine Überraschung möglich sein könnte.

Bereits am Nachmittag stehen sich Gastgeber HC Davos und der HC Vitkovice aus der tschechischen Extraliga gegenüber (15 Uhr, Eurosport 2).

Aktuelle Wettangebote zur DEL
Aktuelle Wettangebote zur DEL