„Magisches Dreieck“ zaubert DEG zum SiegDüsseldorf - Hamburg 4:1

Andreas Martinsen traf zweimal gegen Hamburg. (Foto: Imago)Andreas Martinsen traf zweimal gegen Hamburg. (Foto: Imago)
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Nach vorsichtigem Beginn steigerte sich die DEG ab Mitte des ersten Drittels und kam schließlich gegen den zwar stark ersatzgeschwächten, aber auch sehr undisziplinierten Gegner aus der Hansestadt zu einem recht ungefährdeten Erfolg.

Am Freitagabend war allen bei der DEG schmerzhaft bewusst geworden, dass das zarte Blümchen der Play-off-Hoffnung noch sehr viel Wasser benötigt. Das deftige 0:7 (0:3, 0:2, 0:2) bei den Grizzly Adams Wolfsburg überstieg sogar die Befürchtung der größten Pessimisten. Als die Schlusssirene die Spieler endlich erlöste, blieb allein die Hoffnung auf den Heim-Auftakt gegen die Hamburg Freezers. Die hatten zwar durch Oppenheimer gleich zu Beginn die erste Gelegenheit, doch war dem Vorrundenprimus der vergangenen Saison deutlich anzumerken, dass ihm nicht nur der zu den Calgary Flames in die NHL gewechselte David Wolf spürbar fehlt, sondern auch der Ausfall von sechs Spielern arg zu schaffen machte. Die DEG begann ihrerseits verhalten, um nicht wieder ins offene Messer zu laufen. So dauerte es fast eine Viertelstunde, bis es auf dem Eis lebendiger wurde, dann aber auch gleich richtig. Turnbull legte zurück zu Strodel, der nahm den Puck direkt und erzielte nach insgesamt 75 Minuten den ersten Saisontreffer für die DEG. Exakt vier Minuten später führte eine schöne Kombination in Überzahl zum 2:0. Davies passte zu Olimb, der schob quer zu Martinsen und dieser schlenzte ein.

Der Treffer vierzehn Sekunden vor der ersten Pause gab Mut und Selbstvertrauen. Die Beine wurden leicht, plötzlich klappten viele Kombinationen und fiel in Überzahl wie selbstverständlich das 3:0, welches erneut dem gestern „magischen Dreieck“ gelang. Michael Davies, Olimb und Martinsen ließen die Scheibe wie an der Schnur laufen, bis Andreas Martinsen schließlich die Lücke fand (25.). Erst langsam wurde Hamburg mutiger, was der DEG zu Raum für Konter verhalf. Bei einem davon verpasste Travis Turnbull in der 37. Minute nur um Haaresbreite das 4:0. So kam noch einmal etwas Spannung auf, als 103 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels dem von Krefeld geholten Kevin Clark aus der Drehung das 1:3 gelang. Doch die DEG beruhigte das Geschehen schnell. Turnbull gelang 19 Sekunden vor dem Ende gar noch das 4:1 ins leere Tor der Hamburger.

Tore: 1:0 (15:46) Strodel (Davies, Turnbull), 2:0 (19:46) Martinsen (Olimb, Davies/5-4); 3:0 (24:14) Martinsen (Olimb, Davies/5-4); 3:1 (41:43) Clark (Flaake, Festerling), 4:1 (59:41) Turnbull (Kreutzer/5-6).

Schiedsrichter: Willi Schimm (Waldkraiburg) und Marcus Brill (Zweibrücken)
Strafen: Düsseldorf 6, Hamburg 20
Zuschauer: 5112

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Krefeld Pinguine Krefeld
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