Löwen Frankfurt setzen zu spektakulärer Aufholjagd an Die DEL am Sonntag

Carson McMillan ließ die Löwen Frankfurt jubeln. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Carson McMillan ließ die Löwen Frankfurt jubeln. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Die Löwen Frankfurt stoppen durch ein spektakuläres 4:3 (0:3, 1:0, 3:0,) gegen die Grizzlys Wolfsburg ihre Abwärtsspirale. Ohne ihren verletzten Topscorer Dominik Bokk gerieten die Löwen mit 0:3 ins Hintertreffen. Trevor Mingoia, Tyler Morley und Nolan Zajac stellten die Frankfurter vor eine Herausforderung. Doch nicht zum ersten Mal bewies der Aufsteiger, dass sie Tore-Rückstände aufholen können. Mit dem Torhüterwechsel zu Neuverpflichtung Callum Booth, wurde ein neuer Impuls gesetzt. Brett Breitkreuz, Chad Nehring und Carson McMillan glichen das Spiel aus. 44 Sekunden vor Ende machte Carson McMillan den Wahnsinn perfekt. Frankfurt holte den Sieg. Mit diesen drei Punkten bleiben die Hessen ein Kandidat für ein Playoff-Ticket. Die Grizzlys verschenken wichtige Punkte im Kampf um die direkten Playoff-Ränge.

Durch einen 4:2 (1:0, 2:1, 1:1)-Sieg im direkten Verfolgerduell schüttelten die Eisbären Berlin die Augsburger Panther ab. Dem 1:0 durch Yannick Veilleux folgte der Ausgleich durch den Augsburger Matt Puempel. In der Folge legten die Eisbären einen Gang zu und belohnten sich für ihre Arbeit. Durch einen Doppelpack von Matt White und ein Tor von Frank Mauer zogen sie auf 4:1 davon. Brady Lamb setzte schließlich den Schlusspunkt. Durch diese Niederlage bleiben die Augsburger auf dem wackeligen Platz 14. Eine Verbesserung bzw. eine Verschlechterung ist durch diese Niederlage unwahrscheinlicher geworden. Ob die Klasse gehalten werden kann, hängt von möglichen Aufstiegsszenarien in der DEL2 ab. Berlin hat mit diesem Sieg seine Negativserie beendet. Sie müssen aber weiter fleißig punkten, um sich in der Tabelle zu verbessern.

Im Topspiel des Tages zwischen dem ERC Ingolstadt und den Adlern Mannheim setzten sich die Adler mit 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung durch. Bis zur 34. Minute arbeiteten beide Defensiven überragend, sodass keine Tore fielen. Die Führung der Mannheimer besorgte Markus Eisenschmied. Aber die Ingolstädter waren nicht um eine Antwort verlegen. Ty Ronning knackte den Mannheimer Abwehrriegel und stellte auf 1:1. Da Mark Katic nach nur 23 Sekunden in der Verlängerung traf, gehen der Sieg und der zweite Platz an die Adler.

Die Düsseldorfer EG bleibt durch einen 6:2 (2:0, 1:2, 3:0)-Erfolg gegen die Nürnberg Ice Tigers die Mannschaft der Stunde in der DEL. Schon im ersten Drittel wurden durch Tore von Alexander Ehl und Tobias Eder die Weichen für den nächsten Heimsieg gestellt. Zwar kamen die Nürnberger im zweiten Drittel nochmal heran, weil Haydon Shaw und Rick Schofield den Anschluss herstellten. Für die DEG netzte Stephen MacAuley zum zwischenzeitlichen 3:1. Im letzten Drittel überrollten die Rot-Gelben dann ihren Gegner. Durch den Doppelpack von Eder und MacAulay sowie den Treffer von Paul Bittner wurde das Ergebnis am Ende deutlich. Durch den fünften Sieg in Folge klettert die Mannschaft von Roger Hansson in der Tabelle auf den vierten Platz.

Der EHC Red Bull München knackt durch ein 5:2 (1:0, 3:1, 1:1) gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven die 100-Punkte-Marke. Patrick Hagers Führung konnte von Jan Urbas ausgeglichen werden. Doch dann legte der Tabellenführer nach. Trevor Parkes, Justin Schütz und Ben Smith stellten wieder Münchener Verhältnisse der Dominanz her. Zwar gelang Bremerhaven noch ein Tor durch Ziga Jeglic im Powerplay. München spielte es aber souverän und erzielte durch Chris DeSousa noch das fünfte Tor. Mit dem zweiten Sieg beendet München seine Mini-Krise.

Die Bietigheim Steelers sammelten durch ein 6:4 (2:1, 2:1, 2:2) gegen die Iserlohn Roosters wieder drei Punkte. Durch einen Doppelpack von Evan Jasper und Tore von Mathew Maione, C.J. Stretch. Teemu Lepaus und Michael Keranen konnte voll gepunktet werden. Dieses Kunststück gelang den Steelers zuletzt am Tag der Heiligen Drei Könige. Auf Seiten der Roosters erzielten Emile Porier mit einem Doppelpack, Maciek Rutkowski und Eric Cornel die Tore. Für die Sauerländer ist die zweite Niederlage an diesem Wochenende ein Rückschritt im Playoff-Rennen.


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