Lions wollen gegen Mannheim ersten Derbysieg - Taylor verlängert

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Mit zuletzt drei Siegen in Folge scheint das Selbstvertrauen in die

Spieler der Frankfurt Lions zurückgekehrt zu sein. Den Schwung möchte

man mit ins Wochenende nehmen, indem die Hessen auf die beiden

Mannschaften treffen, gegen die sie im Laufe der Saison noch nicht

punkten konnten. Am Freitag gastieren die Adler Mannheim am Ratsweg, am

Sonntag spielen die Lions bei den Eisbären aus Berlin. "Wir müssen

mindestens die gleiche Leistung zeigen, wie die letzten drei Spiele. Es

wird wichtig sein von der Strafbank weg zu bleiben. Dann haben wir gute

Chancen", glaubt Lions Trainer Rich Chernomaz. "Wir haben nur sechs

Gegentore bekommen in den letzten drei Spielen. Das ist der richtige

Weg", so der Kanadier weiter.


Begründen konnte Chernomaz die bessere Verteidigung des eigenen Tores

mit einer deutlichen besseren Disziplin. "Wir waren weniger auf der

Strafbank, weil wir härter gearbeitet haben und keine dummen Stockfouls

begangen haben. Automatisch standen wir weniger unter Druck und hatten

selbst mehr Scheibenbesitz". Wegen der mehr als zweifelhaften

Spieldauerdisziplinarstrafe in Augsburg gegen Dwayne Norris müssen die

Lions gegen Mannheim auf den Kandier verzichten. Für ihn wird Simon

Danner an der Seite von Hackert und Young stürmen. Während die Lions

inzwischen offiziell bestätigt haben, dass Chris Taylor einen neuen

Vertrag über zwei Jahre bei den Hessen unterschrieben hat, ist die

Trainerpersonalie weiter nicht geklärt.


Rich Chernomaz betonte am Donnerstag zum wiederholten male, dass er

sich in Frankfurt sehr wohl fühlt und keinen Grund hat die Lions zu

verlassen. Noch hat er aber den Lions nicht sein Ja Wort für die neue

Saison gegeben, was Chernomaz mit der unklaren Lage im Verein

begründet. Er zielt dabei auf den Etat für die neue Saison, der noch

nicht klar zu sein scheint, und den derzeit offenen Managerposten.

Kontakte zu den DEG Metro Stars stritt der Lions Trainer übrigens ab.

"Ich habe mit Lance Nethery letzte Woche telefoniert, aber nicht wegen

einer Anstellung als Trainer" sagte Chernomaz. Auch Lance Nethery

dementierte auf Anfrage, dass Chernomaz ein Thema in Düsseldorf sei.

"Wir haben mit Don Jackson einen guten Trainer. Wir sind mit ihm sehr

zufrieden. Für uns hat derzeit Priorität, dass wir am Wochenende Spiele

gewinnen", sagte Nethery am Donnerstagmorgen.


Für das Heimspiel gegen die Adler Mannheim gibt es noch

Stehplatzkarten. Da der Festplatz wegen einer Veranstaltung weiterhin

nahezu komplett belegt ist, wird eine frühzeitige Anreise empfohlen.

(Frank Meinhardt)