Lions wollen ersten Auswärtssieg, bevor es zum Hessen-Derby kommt

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Bereits am Donnerstagnachmittag hat sich die Mannschaft der Frankfurt Lions auf den Weg nach Ingolstadt gemacht, um am Freitag dem befürchteten Verkehrschaos auf der A3 Richtung Süden aus dem Weg zu gehen. „Es ist schwer derzeit die Auswärtsreisen zu planen, weil viel Verkehr ist, und überall Baustellen“, begründet Manager Lance Nethery die frühe Anreise der Lions. „Wir wollen auf Nummer sicher gehen“, so Nethery weiter. So wird die Mannschaft am späten Abend im Hotel in Ingolstadt eintreffen, kann morgen ausschlafen, bevor Trainer Chernomaz zum Abschlusstraining bittet.



Für den Freitagabend erwartet den Deutschen Meister dann ein heißer Tanz in der Saturn Arena von Ingolstadt. Die bisher auswärts sieglosen Hessen reisen konzentrierter als zuletzt in die Fremde. Diesen Eindruck hat zumindest der Trainer Rich Chernomaz: “Wir können und werden auswärts besser spielen als zuletzt. Es ist gut, dass wir nun auf Ingolstadt treffen, denn sie sind ein Top-Team, das sehr starke ausgeglichene Sturmreihen besitzt, eine gute Verteidigung und mit Jimmy Waite einen der besten Torhüter der Liga“, schwärmt Chernomaz vom Gegner. In der Tat hatten die Lions zuletzt in Iserlohn und Wolfsburg nicht so stark gespielt, was zum Teil an einer zu laschen Einstellung festgemacht wurde.



„Wir haben alle mehr Respekt vor Ingolstadt, als vor Wolfsburg, obwohl die auch eine gute Mannschaft haben. Daher ist es aber leichter gegen Ingolstadt zu spielen, als anderswo, weil jeder weiß, dort müssen wir alles geben“, hofft Chernomaz auf eine konzentrierte Vorstellung seiner Mannen, die unverändert ins Spiel gehen wird im Vergleich zum letzten Wochenende.



Am Sonntag gastiert Lieblingsgegner Kassel in der Eissporthalle am Ratsweg. Unübertroffen ist dabei die Heimbilanz der Lions gegen die Schlittenhunde. In 20 Spielen gab es 18 Lions-Erfolge. Die letzte Heim-Niederlage gegen den hessischen Rivalen datiert vom 23.02.1996; im Play-off-Achtelfinale gewannen die Huskies mit 4:3. Seitdem gab es 14 Frankfurter Erfolge hintereinander. Eintrittskarten stehen noch in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Das Zuschauerinteresse bei den Heimspielen ist bisher lediglich Durchschnitt. 5.400 Besucher im Schnitt lassen Manager Nethery aber noch nicht unruhig werden:“ Bisher haben wir nur sonntags zu Hause gespielt. Das ist nicht so attraktiv. Außerdem war bis vor 14 Tagen Dippemess, und es gab keine Parkplätze“.



Nethery plant in einer der nächsten Manager Versammlungen anzudiskutieren, ob der Samstagabend nicht öfters als Spieltag genutzt werden sollte. Die Lions hatten in den vergangenen Jahren damit immer gute Erfahrungen gesammelt.„Es ist dann schön dunkel draußen, und es herrscht eine gute Atmosphäre“, sieht Nethery unter anderen auch diese Gründe für den Samstagabend. Bekannt wurde, dass die Spiele der Frankfurt Lions in Nürnberg (24.10.) und eine Woche später zu Hause gegen die Eisbären Berlin von Premiere live ab 14:30 Uhr übertragen werden. (Frank Meinhardt)


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