Lions wollen bei direkten Kontrahenten punkten

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Die Auswärtsbilanz der Lions gegen die Top acht Mannschaften der

Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist erschreckend schwach. Gerade zwei

Pünktchen gewannen die Lions in der Fremde. Jeweils ein Punkt blieb

nach Niederlagen im Penaltyschiessen aus den Spielen in Köln und

Nürnberg übrig. An diesem Wochenende haben die Lions die große Chance,

diese Bilanz deutlich zu verbessern. Gleich zweimal müssen die Hessen

in fremde Arenen. Am Freitag geht’s zu den Krefeld Pinguinen, zwei Tage

später sind die Hannover Scorpions Gastgeber der Lions.


Beide Begegnungen haben daher einen ernormen Stellenwert für die Lions,

aber natürlich auch für die jeweils gastgebenden Mannschaften. Sieben

Punkte beträgt derzeit der Punkteabstand der Lions gegenüber den

Rheinländern. Ein Sieg in Krefeld wäre also mehr als wichtig, um die

Pinguine auf Distanz zu halten. Nur drei Punkte haben die Lions derzeit

Vorsprung vor den Hannover Scorpions. Hannover hat am Freitag Mannheim

zu Gast und das Ziel sich nach diesem Wochenende und dem

Heimspieldoppelpack wieder unter den Top sechs der Tabelle wieder zu

finden. Für Spannung ist also reichlich gesorgt. Bis auf Kapitän Jason

Young kann Chernomaz den kompletten Kader einsetzen. Auch Petr Macholda

hat sich von seiner Gehirnerschütterung erholt und ist wieder

einsatzbereit.


Im Transferpoker um Michael Hackert gibt es indes nicht viel Neues. Die

Lions Verantwortlichen vermuten, dass es Hackert in erster Linie nicht

um einen Hochdotierten Vertrag geht, sondern er vielleicht über einen

Tapetenwechsel nachdenkt. Sicher scheint indes, dass Hackert wirklich

noch keinem anderen Verein seine Zusagen gegeben hat. (Frank

Meinhardt)     


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