Lions Tank ist leer – Platz in den Top 6 ist in Gefahr

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Magere drei Punkte haben die Frankfurt Lions aus den letzten sieben Spielen geholt. Dabei keinen Sieg in der regulären Spielzeit eingefahren. Der letzte dreier datiert vom 19.12., als Hannover besiegt wurde. Keine Frage, den Frankfurt Lions würde eine Pause gut tun. Das Mammutprogramm der letzten drei Wochen hat den kleinen Kader der Hessen Kraft gekostet. Diese Woche mit drei Spielen in sechs Tagen müssen sie noch überstehen, dann fallen zumindest die Dienstagsspiele weg, und es kann mal fünf Tage durchgeatmet werden. Der einstige Tabellenführer wurde in den letzten Spielen von Platz eins bis Platz sechs durchgereicht, sodass eine direkte Qualifikation zu den Play-offs gefährdet ist. „Es ist keine Ausrede oder Entschuldigung, dass wir so wenig Spieler haben und diese kraftlos sind. Es ist einfach die Wahrheit“, sagte Lions Trainer Chernomaz (Foto by City-Press) nach der 1:0 Heimniederlage gegen Ingolstadt. „Jetzt hat uns auch noch der Grippevirus befallen. Das schwächt die Spieler noch mehr, wie sie eh schon gebeutelt sind. Unser Tank ist leer“, schien es, als wollte Chernomaz kapitulieren.

In der Tat. Die Frankfurt Lions konnten einem schon Leid tun. Ein ständiges Bemühen war auch gegen Ingolstadt zu erkennen, doch bis der Befehl vom Kopf bis zu den Beinen gelangte, dauerte es einfach zu lange. „Unser Spiel war zu langsam. So konnten wir nie richtig Druck aufbauen. Ingolstadt hatte es nicht schwer, uns vom Tor weg zu halten“, resümierte der Kanadier direkt nach dem Spiel. Zeit zum verschnaufen bleibt nicht. Schon am Dienstag spielen die Hessen bei den Kölner Haien, die womöglich sensationell die Play-offs komplett verpassen werden. Ein Sieg ist für die Haie am Dienstag Pflicht.

Sein Debüt im Trikot der Lions wird Neuzugang Bryan Muir geben. Da Frankfurt mit Muir einen Ausländer zuviel hat, muss ein Importspieler auf die Tribüne. Etwas überraschend verriet Chernomaz, dass es einen Verteidiger treffen wird. Überraschend deshalb, weil die Hessen dann wieder nur fünf gelernte Verteidiger aufbieten können. Vermutet wird, dass Lance Ward, der zuletzt immer wieder von Chernomaz kritisiert wurde, aussetzen muss. Sicher hat Ward nicht geglänzt, aber auch andere Spieler heben sich nicht viel oder gar nicht von Ward ab. Unglücklich für Ward ist die Tatsache, dass seine groben Schnitzer regelmäßig zu Gegentoren geführt haben, während die Fehlpässe von Armstrong, Slaney und auch Biron zwar aufgefallen sind, aber nicht so bitter bestraft wurden. So wird aller Voraussicht nach Jamie Wright als gelernter Stürmer weiterhin verteidigen, damit drei Defensivpärchen komplett sind. Im Angriff hoffen die Lions in Köln auf die Rückkehr von Gawlik, der wegen Bronchitis am Sonntag fehlte.

Nach dem Spiel in Köln wartet für die Lions am Freitag der Vergleich mit den Iserlohn Roosters, die gemeinsam mit Nürnberg und Augsburg auf den Tabellenplatz der Lions schielen. Zu früh kommt dieses Spiel für Lasse Kopitz. Zwar befindet sich Kopitz wieder im Training, bis zu einem Einsatz unter Wettkampfbedingungen wird es aber noch zwei bis drei Wochen dauern. Möglich ist es aber, dass er vor der am 31.01. beginnenden Pause wieder spielen wird. (Frank Meinhardt)    

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