Lions sind in den Play-offs - Neuzugang aus Dänemark

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Die Frankfurt

Lions haben ihr Ziel Play-offs doch noch erreicht. Über den Umweg Pre-Play-offs

schalteten die Hessen den Deutschen Meister Eisbären Berlin aus. Dabei standen

die Lions vergangenen Sonntag in Berlin schon mit dem Rücken zur Wand, drehten

aber die Serie und kassierte in den beiden letzten Spielen nur noch ein

Gegentor. "Das war der Schlüssel zum Sieg. Nur ein Gegentor in 120 Minuten. Wir

haben ein starkes Forchecking gespielt, mit dem Berlin nicht zu Recht kam.

Wichtig war auch, dass unsere Special

Teams sehr gut agiert haben", lobte Lions

Trainer Chernomaz sein Team.

 

Er

hatte aber nicht nur Lob für sein Team übrig, sondern auch in Richtung von

Trainerkollege Pierre Pagé fand Chernomaz sehr persönliche Worte. "Pierre war

ein super Trainer für Berlin. Der Verein hat ihm alles zu verdanken. Er hat

Berlin mit seiner harten und akribischen Arbeit zweimal zum Champion gecoacht.

Pierre hat viele junge deutsche Spieler zu Top Leuten für die Liga ausgebildet. Eine solche

Qualität von Trainer hat die DEL nicht oft zu bieten.

Pierre, Du warst ein Top Trainer. Ich wünsche Dir alles Gute für Deine neue

Aufgabe, und dass du weiter Deinen Weg so gehst. Die ganze Liga und auch ich

werden Dich sehr vermissen. Danke Pierre", sagte Chernomaz in der

Pressekonferenz und Pagé konnte seine Tränen nicht mehr verbergen. Tolle und

respektvolle Worte des Lions Trainers in Richtung von Pagé,

der die Eisbären nach fünf erfolgreichen Jahren verlassen

wird.

 

Für

die Lions gilt es nun den Schwung und das Selbstvertrauen aus den letzten beiden

Spielen mit in die best of seven Serie

gegen Mannheim zunehmen. Ab Freitag stehen

sich die beiden Erz-Rivalen mindestens viermal gegenüber. Für das Umfeld, die

Vereine und die Liga eine tolle Paarung. Kurze Wege, ausverkaufte Stadien und

intensive Spiele sind garantiert. Die Liga hat für die ersten beiden Spiele Rick

Looker und Daniel Piechaczek als Hauptschiedsrichter

eingeteilt. Eine gute Wahl, denn beide boten in Pre-Play-offs hervorragende

Leistungen.

 

Derek Hahn wechselt zu den

Lions

 

Vom

Dänischen Erstligisten Rødovre Mighty Bulls wechselt zur

Saison 07/08 Derek Hahn zu den Frankfurt Lions.

In 39 Spielen für Kopenhagen

und Rødovre erzielte Hahn 54 Scorerpunkte. "Es ist schade, dass

Derek uns verlässt. Er hat sehr gute Leistungen für unsere Mannschaft gebracht

und wir hätten ihn gern behalten. Ich sehe es aber

als Auszeichnung für

das dänische Eishockey an, dass wir einen Spieler nach Deutschland abgeben

können", bedauerte der sportliche Leiter der Mighty Bulls, Billy Adamsen, den

Weggang von Hahn. Der 29-jährige Kanadier gilt als spielstarker Mittelstürmer,

der mit einer feinen Technik und viel Spielintelligenz ausgestattet ist. (Frank

Meinhardt)