Lions siegen auch in Duisburg - Denkpause für Smrek

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Die Frankfurt Lions bleiben auf Erfolgskurs und gewannen in Duisburg

ihr sechstes Spiel in Folge. Bei einem Heimsieg gegen Nürnberg am

Sonntag winkt sogar Tabellenplatz vier. In Duisburg hatten die Lions

einen Traumstart erwischt und bei doppelter Überzahl durch Peacock den

ersten Treffer vorgelegt. Peacock war es auch, und nicht wie offiziell

durchgegeben Henderson, der für das 2:0 verantwortlich war. In der

Folge hatten es die Füchse ihrem Torwart Rhode zu verdanken, dass sie

nicht bis zur 30.Minute uneinholbar zurücklagen. Die Lions mussten sich

den Vorwurf gefallen lassen, nicht konsequent genug ihre unzähligen

Chancen verwertet zu haben. So kam es, dass Duisburgs Hommel einen

groben Patzer von Peter Smrek zum Anschlusstreffer ausnutzte und

Mannschaftskollege Dzieduszycki kurz vor Drittelende das 2:2 erzielte.

"So ist Eishockey. Frankfurt macht das Spiel, Duisburg macht aus zwei

Chancen zwei Tore", fasste DEG Manager Lance Nethery, der gemeinsam mit

seinem Trainer Don Jackson das Spiel verfolgte, das 2.Drittel zusammen.



In den letzten 20 Minuten reagierte Lions Trainer Rich Chernomaz und

ließ Verteidiger Smrek das ganze Drittel nicht mehr aufs Eis. "Smrek

war nicht gut heute, und deswegen hat er nicht mehr gespielt. Das erste

Duisburger Tor war auch sein Fehler", begründete Chernomaz diese

Maßnahme. Für den Siegtreffer benötigten die Lions ein Powerplay. Pat

Lebeau, der ein gutes Comeback nach seinem Innenbandriss gab, hatte

vorbereitet, und Dwayne Norris staubte im Nachschuss zum 3:2 ab. Lebeau

spielte in Duisburg nur in Überzahl und gelegentlich bei gleicher

Spielerstärke. Chernomaz kündigte nach dem Spiel an, Lebeau mehr

Eiszeit im Heimspiel am Sonntag zu geben. Da auch Oppenheimer gegen

Nürnberg zur Verfügung steht, hat der Lions Trainer die große Auswahl.

Denkbar ist, dass Lebeau in seine Stammreihe zu Norris und Young rückt.

Dann müsste Michael Hackert weichen, der auch in Duisburg nicht zu den

Aktivposten gehörte. Sein Bemühen ist deutlich erkennbar, nur mit der

Umsetzung hapert es derzeit gewaltig. Das Heimspiel gegen Nürnberg

beginnt bereits um 14:30 Uhr. Da der Festplatz am Ratsweg durch eine

Parallelveranstaltung blockiert ist, stehen nur wenige Parkplätze zur

Verfügung. (Frank Meinhardt)


 

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