Lions: Peacock Matchwinner in der Verlängerung - 3:2 gegen Hamburg

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Einen Tag vor Heiligabend haben die

Frankfurt Lions zwei wichtige Punkte im Kampf um den direkten Play-off

Platz gewonnen. In einem spannenden Spiel gewannen die Lions mit 3:2

nach Verlängerung gegen die Hamburg Freezers. Petr Smrek musste wegen

eines Fouls mit Verletzungsfolge vorzeitig zum Duschen.


Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase hatten die Lions gerade ein

Unterzahlspiel schadlos überstanden, als die Freezers doch noch in

Führung gingen. Greg Classen profitierte von einem Abspielfehler der

Lions vor dem eigenen Tor und überwand Gordon per Flachschuss. Wenig

später bot sich den Hessen die große Chance zum Ausgleich. Gleich drei

Lions Spieler stürmten auf einen verlassenen Freezers Verteidiger zu,

aber Chris Taylor schloss zu eigensinnig ab. In der Folge waren die

Hamburger meist einen Schritt schneller und so dem zweiten Treffer

näher, als die Lions dem Ausgleich. Dieses Gefühl schienen auch die

Freezers Spieler zu haben, als sie nach 18 Minuten viel zu weit

aufrückten, und den Lions einen zwei gegen eins Konter ermöglichten,

den Wörle auf Zuspiel von Hackert zum 1:1 abschloss. Wenig später

vergab Reichel aus Mittelstürmerposition den nun sogar möglichen

Führungstreffer.


Im 2.Drittel passierte lange gar nichts, bis Lions Verteidiger Rami

Alanko den Puck verlor und die Freezers zu dritt auf einen Verteidiger

und Gordon liefen, und der Lions Torwart glänzend gegen Fortier hielt.

Eine strittige Spieldauerdisziplinarstrafe verhängte

Hauptschiedsrichter Hascher nach 30 Minuten gegen die Lions. In einer

unübersichtlichen Situation ging der Schläger von Petr Smrek ins

Gesicht vom Hamburger Smyth. Das Spiel lief zunächst weiter, bis Smyth

doch zu Boden ging. Nach längerer Beratung unter den Schiedsrichtern

wurde Smrek vorzeitig in die Kabine geschickt. Da zu diesem Zeitpunkt

mit Hackert ein weiterer Lions Spieler in der Kühlbox saß, agierten die

Freezers knapp 90 Sekunden in doppelter Überzahl. Dank großem Einsatz

konnten die Lions in dieser Phase einen Gegentreffer verhindern. Dieser

fiel, als die Lions wieder zu viert auf dem Eis standen. Aab war im

Nachschuss zur Stelle und brachte die Freezers zum zweiten Mal in

Führung.


Bis Drittelende half beiden Torhütern der Pfosten bzw. die Latte aus.

Zunächst hatte Manning auf Hamburger Seite schon fast die Arme zum

Torjubel oben, später sprang der Puck nach Schüssen von Ulmer und

Peacock vom Gestänge des Freezers Tores wieder zurück aufs Eis. Aus

einem Befreiungsschlag über die seitliche Bande von Armstrong fiel der

Ausgleich für die Lions. Ex-Freezers Stürmer Jeff Ulmer nahm den Puck

auf und traf freistehend vor Rousson zum 2:2 (43.). Die restlichen 17

Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften, sodass es keine

Überraschung war, dass das Spiel in die Verlängerung musste. In dieser

waren die Lions agiler. Zweimal Kelly und einmal Norris hatten den

Siegtreffer auf dem Schläger. Beide scheiterten an Rousson. Besser

machte es wenig später Shane Peacock. In Überzahl verwandelte er ein

Zuspiel von Norris zum 3:2 Siegtreffer.


Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Jeff Ulmer


Tore:

0:1 (06:34) Classen (Brandner, Smyth)

1:1 (17:17) Wörle (Hackert, Norris)

1:2 (30:50) Aab (Boileau, Beaucage) 5-4 PP

2:2 (42:10) Ulmer (Armstrong)

3:2 (63:47) Peacock (Norris, Gordon) 4-3 PP


Strafminuten:

Frankfurt: 21 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe (Smrek)

Hamburg: 18 Minuten


Zuschauer: 6.500

Schiedsrichter: Alfred Hascher



(Frank Meinhardt)


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