Lions nach Heimsieg wieder auf dem zweiten Tabellenplatz

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Es bleibt dabei. Die Frankfurt Lions verlieren keine zwei Spiele hintereinander nach regulärer Spielzeit. Gegen den ERC Ingolstadt setzte sich der Eishockey Erstligist nach hartem Kampf mit 4:3 (2:1, 1:1, 1:1) durch und verbesserte sich wieder auf den zweiten Tabellenplatz.

Beide Mannschaften begannen sehr offensiv und es boten sich bereits in der Anfangsphase mehrere Großchancen auf beiden Seiten. Bereits nach 17 Sekunden vergab Lions Stürmer Henderson aus zwei Meter, nur eine Minute hielt Waite bei einem Alleingang von Taylor reaktionsschnell sein Tor sauber. Auf der anderen Seite scheiterte Waginger bei einem Konter freistehend an Gordon im Tor der Lions. Dem Führungstreffer der Lions durch den sehr starken Wörle ging ein fairer Check von Smrek voraus, der die Hessen erst in Puckbesitz brachte.

Die Schwäche der Lions ist derzeit das Spiel in Unterzahl. Auch gegen Ingolstadt fanden die Hessen kein Mittel, in numerischer Unterlegenheit ohne Gegentor zu bleiben. Gleich ihre erste Chance nutzte Ingolstadt zum Ausgleich, als die Lions den Puck nicht aus dem Drittel bekamen und Goodall am langen Eck einschießen konnte. Die Lions gaben mit dem erneuten Führungstor nur eine Minuten später die passende Antwort. Wörle stand goldrichtig und überwand Waite im Tor. Lions Trainer Chernomaz lobte nach dem Spiel den Deutschen: „Dies war sein bestes Spiel in dieser Saison“.

Im Mitteldrittel erhöhten die Lions den Druck und bei gleicher Anzahl von Spielern auf dem Eis schnürten sie die Panther vor deren Tor ein. Bis zur 30. Minuten verpassten es die Hessen einen weiteren Treffer nachzulegen. So fiel der Ausgleich für Ingolstadt nach 31 Minuten doch etwas überraschend. Hinterstocker war der Torschütze, als Osterloh eine zwei Minuten Strafe absaß. Bereits der siebte Gegentreffer in Unterzahl für die Lions in den letzten drei Spielen. War auch die eigene Überzahl bis dato nicht sehr effektiv gewesen funktionierte sie genau zum richtigen Zeitpunkt. Bei fünf gegen drei staubte Heerema aus kurzer Entfernung zum 3:2 ab.

Das Spiel blieb auch im letzten Drittel hektisch und geprägt von vielen Nicklichkeiten. Selten wurde einmal fünf gegen fünf gespielt. So auch nicht beim vierten Tor der Lions. Je ein Spieler von beiden Teams saß auf der Strafbank und den sich bietenden Freiraum nutzte Taylor mit einem tollen Zuspiel auf Young, der aus Mittelstürmerposition die Vorentscheidung besorgte. Spannend wurde es in der Schlussphase. Zunächst verkürzte Schütz für Ingolstadt auf 4:3, ehe die Gäste drei Minuten vor Schluss noch ein Powerplay zugesprochen bekamen. Die Lions kämpften in den zwei Minuten verbissen und warfen sich in jeden Schuss. So brachten die Hessen den knappen Vorsprung über die Zeit, auch weil Gordon in der letzten Sekunde des Spiels ein 100%ige Chance von Melischko vereitelte.

Nach Spielschluss erhielt Lions Verteidiger Marshall noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines Stockschlags.

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Tobias Wörle (Foto by City-Press)

Tore:

1:0 (08:00) Wörle

1:1 (17:02) Goodall 5-4 PP

2:1 (18:00) Wörle

2:2 (30:16) Hinterstocker 5-4 PP

3:2 (36:07) Heerema 5-3 PP

4:2 (43:55) Young

4:3 (53:44) Schütz

Strafminuten:

Frankfurt: 35 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe für Marschall + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Vorobjev

Ingolstadt: 36 Minuten

Zuschauer: 7.000

Schiedsrichter: Christian Oswald

(Frank Meinhardt)

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